• Der Hünibach schlängelt sich durch die Cholereschlucht.

    Der Hünibach schlängelt sich durch die Cholereschlucht.. Bild: Kim Bütikofer

  • Vorbei an Wiesen geht es zum Eingang der Schlucht.

    Vorbei an Wiesen geht es zum Eingang der Schlucht.. Bild: Kim Bütikofer

  • Der Weg verläuft stets nahe am Bach.

    Der Weg verläuft stets nahe am Bach.. Bild: Kim Bütikofer

  • Rings um das Bachbett findet man geeignete Feuerstellen

    Rings um das Bachbett findet man geeignete Feuerstellen. Bild: Kim Bütikofer

  • Entlang der Wanderung gibt es mehrere Wasserfälle zu bestaunen und die Möglichkeit, ein Bad zu nehmen.

    Entlang der Wanderung gibt es mehrere Wasserfälle zu bestaunen und die Möglichkeit, ein Bad zu nehmen.. Bild: Kim Bütikofer

  • Eine imposante überhängende Nagelfluhwand befindet sich in der Mitte der Schlucht

    Eine imposante überhängende Nagelfluhwand befindet sich in der Mitte der Schlucht. Bild: Kim Bütikofer

  • Ein Schild weisst auf die Öffnungszeiten der Schlucht hin – sie ist von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.

    Ein Schild weisst auf die Öffnungszeiten der Schlucht hin – sie ist von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.. Bild: Kim Bütikofer

  • Ein paar Meter müssen direkt der Strasse entlang gegangen werden.

    Ein paar Meter müssen direkt der Strasse entlang gegangen werden.. Bild: Kim Bütikofer

  • Die Wanderung führt an Bauernhöfen und Weiden vorbei.

    Die Wanderung führt an Bauernhöfen und Weiden vorbei.. Bild: Kim Bütikofer

  • Von Goldiwil aus erblickt man den Thunersee.

    Von Goldiwil aus erblickt man den Thunersee.. Bild: Kim Bütikofer

  • Beim Abstieg von Goldiwil Richtung Steffisburg hat man eine Fernsicht bis fast nach Bern.

    Beim Abstieg von Goldiwil Richtung Steffisburg hat man eine Fernsicht bis fast nach Bern.. Bild: Kim Bütikofer

    Hünibach, Seematte — Steffisburg, Bösbach • BE

    Durch die kühle Cholereschlucht

    Der Startpunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung liegt in Hünibach. Von dort führt der Weg zunächst durch ein kleines Wäldchen in Richtung Cholereschlucht. Kaum betritt man den Eingang zur Schlucht, sorgt ein frischer Luftzug für Abkühlung – eine Wohltat, besonders an warmen Sommertagen. Die Cholereschlucht begeistert mit ihren rauschenden Wasserfällen, den sprudelnden Bächlein und der beinahe exotisch anmutenden Kulisse. Der teilweise steile Aufstieg fällt dank des kühlen Klimas und der eindrucksvollen Natur leichter. Unterwegs laden mehrere Rastplätze ein, kurz innezuhalten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Nach dem Anstieg gelangt man über eine Strassenquerung ins idyllische Dorf Goldiwil. Von hier aus beginnt der Abstieg in Richtung Steffisburg. Der Weg führt abwechslungsreich vorbei an grünen Wiesen, traditionellen Bauernhöfen und durch schattige Waldstücke, bevor er über befestigte Wege direkt zur Busstation in Steffisburg hinabführt. Diese Tour ist besonders an heissen Tagen ein Genuss: Die kühle Brise in der Cholereschlucht und die landschaftliche Vielfalt machen sie zu einem Erlebnis für Gross und Klein.

    Information

    Die Cholereschlucht ist von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.

    Restaurant zum Adler, china-restaurant-zum-adler.ch

    Wanderung Nr. 2313

    Publiziert 2026 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Kim Bütikofer

    Hünibach, Seematte
    0:00
    0:00
    Cholereschlucht
    0:25
    0:25
    Goldiwil
    1:35
    1:10
    bus
    Schwendibach
    2:10
    0:35
    Steffisburg, Bösbach
    2:50
    0:40

    Wandervorschläge

    Zur schönsten Bucht Europas Nr. 1523
    Spiez — Aeschiried, Schulhaus • BE

    Zur schönsten Bucht Europas

    Ufer- oder Strandwege an grösseren Gewässern sind infolge Überbauungen vielerorts verschwunden oder in privatem Besitz und somit nicht für die Öffentlichkeit begehbar. Eine wunderschöne Ausnahme bildet der Strandweg von Spiez nach Faulensee, welcher bereits 1914 gegen erheblichen Widerstand realisiert wurde. Er führt von der schönsten Bucht Europas hautnah am Wasser entlang ins beschauliche Dorf Faulensee. Einen guten Blick über die ganze Bucht geniesst man beim Bahnhof Spiez, wo die Wanderung beginnt. Einige Treppenstufen und Kurven später ist das Ufer des Thunersees erreicht und man wandert nun, immer der Beschilderung Nr. 26 folgend, direkt am Wasser entlang bis nach Faulensee. Ab Dorfausgang bis zum kleinen Bootshafen Güetital führt der Weg ein Stück weit teils asphaltiert direkt neben der Hauptstrasse. Nach Unterquerung der Autobahn folgt dann der Aufstieg über Wiesen- und Waldwege nach Krattigen. Beim Schulhaus wird die Hauptstrasse überquert, um dann stetig höher zu steigen und immer neue Ausblicke über den See und auf die gegenüberliegenden Berge zu entdecken. Beim Wegpunkt Hellbode verlässt man den Panoramaweg Nr. 26 und biegt rechts ab in Richtung Aeschiried. Zwei Ruhebänke bieten eine gute Gelegenheit, das eindrückliche Bergpanorama auf sich wirken zu lassen. Ein paar Wanderminuten später präsentiert sich mit dem Niesen das Wahrzeichen von Spiez von seiner besten Seite. Alsbald ist danach die Postautohaltestelle Schulhaus in Aeschiried erreicht, von wo das Postauto zurück nach Spiez fährt.
    Panoramaweg Thunersee Nr. 0775
    Oberhofen, Wichterheer — Gunten • BE

    Panoramaweg Thunersee

    Sechs Hängebrücken sollen es dereinst sein, drei sind bereits realisiert: Der Panoramarundweg Thunersee ist am Entstehen. Als erste wurde im Dezember 2011 die Brücke über den Spissibach bei Leissigen eingeweiht, im Oktober 2012 die Brücke bei Sigriswil. Zweitere ist auch das Ziel der Wanderung, die bei Oberhofen am Thunerseenordufer beginnt. Der Aufstieg zur Balmflue führt hoch über der Schlucht des Riderbachs durch den üppigen Wald. Der Bach wird ohne Brücke in einem breiten Kiesbett überquert. Der steile Aufstieg führt zu einem kleinen Pass, der von Nagelfluhpfeilern begrenzt wird. Hohle Gassen, überhängende Felsen und breite Formationen wechseln sich ab. Ein kurzer Abstieg führt wieder zum Riderbach, der abermals überquert werden muss. Hier ist eine weitere Hängebrücke geplant. Der Bach stürzt an dieser Stelle einen Wasserfall hinunter. Den Hang entlang führt der Weg dann Richtung Blooch, wo ein Grillplatz der Bürgergemeinde Oberhofen zum Bräteln mit Aussicht auf Thunersee und Niesen einlädt. Weiter geht es durch den Wald, der immer wieder ein schönes Panorama freigibt. Kurz vor Erizbüel entlässt der Wald den Wanderer aus seiner schattigen Kühle. Bald erreicht die Route Aeschlen und damit die neu erstellte Hängebrücke hinüber nach Sigriswil. Sie ist mit 340 Metern Länge und 180 Metern Tiefe die grösste Hängebrücke des Panoramawegs. Sie wird übrigens nicht nur von Wanderern genutzt: Für die Kinder aus Aeschlen ist die Hängebrücke Teil des Schulwegs.
    Magie aus acht Jahrhunderten am Thunersee Nr. 1288
    Thun — Oberhofen a. T. • BE

    Magie aus acht Jahrhunderten am Thunersee

    Der imposante Bergfried des Schlosses Oberhofen erinnert an jene längst vergangene Zeit, als die Freiherren von Eschenbach um 1200 ihre Burganlage am Ufer des Thunersees errichteten. Die Wandlung von der mittelalterlichen Burg zum wohnlichen Landsitz an traumhafter Lage erstreckte sich über eine längere Zeitspanne und legt Zeugnis einer wechselvollen Geschichte ab. Auf die einstige Besitzerfamilie von Scharnachthal geht die Kapelle mit den Fresken aus dem 15. Jahrhundert zurück. Von 1652 bis 1798 war im Schloss eine Landvogtei eingerichtet, aus dieser Zeit stammt das Verlies. Den Blick in eine andere Welt öffnet der in seiner Art einzigartige Orientalische Rauchsalon zuoberst im Turm. Das Fumoir wurde im Auftrag des neuenburgisch-preussischen Grafen Albert de Pourtalès realisiert, der das Schloss 1844 erwarb und zur Sommerresidenz für seine Familie umbauen liess. Zum Schloss gehört ein Park mit alten Baumbeständen, kunstvollen Blumenparterres und einem schattigen Laubengang. Wer nicht den Seeweg wählt, kann sich auf der vorliegenden Wanderroute gemächlich dem Schloss Oberhofen annähern. Das Museum ist von Mai bis Oktober geöffnet, ein Restaurant lädt zum Verweilen ein. Vom Schloss Thun verläuft der Weg zunächst entlang der gut besuchten Seepromenade bis nach Hünibach. Dort schwingt er sich auf den Spuren der Jakobspilger über den Siedlungsgürtel hinauf und folgt dem Waldrand mit einer atemberaubenden Sicht auf den See und die Gipfelparade der Berner Alpen. Der Abstieg zurück an den See verläuft durch den verwunschenen Sturzblockwald der Balmflue, wo ein grosser Bergrutsch vor 200 Jahren eine geheimnisvolle Höhle verschüttet haben soll. Genau wie diese Wanderung am Scheideweg zwischen Kultur und wilder Natur, so ist auch der Besuch des Schlosses Oberhofen ein Grenzgang zwischen Traum und Wirklichkeit.
    Einheimische Baukultur im Niedersimmental Nr. 2219
    Därstetten — Erlenbach i.S. • BE

    Einheimische Baukultur im Niedersimmental

    Auf dieser voralpinen Wanderung begegnet man viel einheimischer Baukultur und wenig Menschen. Die Route, die in weiten Teilen dem Simmentaler Hausweg folgt, wartet aber nicht nur mit beeindruckender Zimmermannskunst auf, sondern verspricht auch eine fantastische Aussicht auf die noch schneebedeckten Gipfel des Berner Oberlands. Die Wanderung beginnt in Därstetten, und mit der Sonne im Rücken geht es den Hang hinauf. Schnell ist das Dorf verlassen, und statt Häuser begleiten einen nun Bachrauschen, Bärlauchgeruch und Zitronenfalter. Nun folgt man einem Terrassenweg, der ohne weitere nennenswerte Höhenunterschiede verläuft. Immer wieder bieten sich beeindruckende Ausblicke Richtung Niesen, Fromberghore und Drunegalm. Begleitet wird dieser Abschnitt von Vogelgezwitscher, ruhigen Höfen und ein paar Kühen. Kurzzeitig führt der Weg über Hartbelag, doch in Nidfluh wird man dafür gleich von vier traditionellen Häusern begrüsst, die alle im 17. oder 18. Jahrhundert erbaut worden sind. Anschliessend geht es auf Wiesen- und Waldpfaden weiter. In der Luft ziehen Mäusebussarde und Gleitschirmflieger ihre Kreise. Das letzte Wegstück führt auf einem Bergwanderweg dem Wildenbach entlang hinunter ins hübsche Dorf Erlenbach im Simmental, am Fusse des Stockhorns.

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    Bern Berner Oberland Wanderung Sommer für Familien mittel T1

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