Broschüre Wandern – Frühling Sommer26

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Wandern Frühling/Sommer ― 2026

10 neue Wandervorschläge

Die Frühlings- und Sommerwanderungen in dieser Broschüre laden dazu ein, die Vielfalt der Schweizer Landschaften und der Wanderwege mit allen Sinnen zu entdecken.

Die ausgewählten Touren führen im Tessin durch historische Dörfer mit typischen Rustici und im Wallis entlang jahrhundertealter Suonen. Wer in der sommerlichen Hitze Abkühlung sucht, wird in der Cholereschlucht bei Thun fündig. Im Appenzellerland erwarten Sie viel Weitsicht und eine Bergbeiz zum Preis eines nicht allzu strengen Aufstiegs. Im Jura folgt die Wanderung dem geschwungenen Flusslauf des Doubs, in Genf verbindet sie die Kontraste Natur und Stadt.

Auch gemütliche Spazierwanderungen für Gross und Klein sind dabei – durch Auenlandschaften, blühende Gärten oder vorbei an stillen Zeugen lebendiger Kulturlandschaften wie Trockenmauern. Ob Gipfelglück im Entlebuch oder genussvolle Wege durch die Bergdörfer der Surselva – jede Wanderung erzählt ihre eigene Geschichte.

Lassen Sie sich inspirieren, schnüren Sie die Wanderschuhe, und erleben Sie Frühling und Sommer Schritt für Schritt.

Spazierwanderung zwischen Natur und Stadt Nr. 2311
Russin — Genève • GE

Spazierwanderung zwischen Natur und Stadt

Auf dieser Wanderung erlebt man die Region Genf in ihrer ganzen Bandbreite: Natur, Transport, Flüsse, verwunschene Waldwege und zum Schluss den bunten Trubel der Stadt. Doch der Reihe nach: Den Wanderweg nimmt man in Russin unter die Füsse. Vom Bahnhof führt er zunächst durch Rebberge, dann über die Staumauer Barrage de Verbois. Ab und zu hört man die Flugzeuge über sich und bleibt vielleicht kurz stehen, um eines zu erspähen. In Aire-la-Ville befindet sich das ausgezeichnete Café du Levant. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Autobahnbrücke, die man überquert. Im Naturschutzgebiet Bois des Mouilles führt ein Holzsteg zu einem fotogenen Teich. Die Region zeigt sich hier von ihrer lieblichen Seite: Waldabschnitte, in denen die Blätter im Frühling in sattem Grün leuchten. In den Wäldern von Onex wird es dann richtig märchenhaft, mit verschlungenen Pfaden. Dort gelangt man auch zur Rhone, neben der man nun auf dem Sentier du Rhône in Richtung Stadt wandert. Neben dem Friedhof Saint-Georges, seit 1880 der grösste Friedhof von Genf, befindet sich ein kleiner Tierpark mit dem sympathischen Café de la Tour. Nach den letzten Treppen ist man plötzlich mittendrin im pulsierenden Genf, wo Cafés, Kultur und Geschichte locken.
Suone und Panorama am Foggenhorn Nr. 2312
Belalp • VS

Suone und Panorama am Foggenhorn

Während der Wanderung auf das Foggenhorn kommen Liebhaber von Suonen genauso auf ihre Kosten wie Gipfelstürmerinnen. Wer an den Chalets, Berghütten und Sportbahnen auf der Belalp vorbeigewandert ist, erreicht nach rund zwei Kilometern die Suone Nessjeri. Diese stammt aus dem 15. Jahrhundert und führt auf über 2000 m. ü. M noch heute oft Wasser. Während die Suone hier vor sich hin plätschert und dort gurgelnd verschwindet, öffnet sich das Tal mit jedem Schritt ein bisschen mehr. Die Aussicht reicht vom Furkapass zum Matterhorn und vom Monte Leone bis zum Geisshorn. Nach rund eineinhalb Stunden zweigt der Bergwanderweg rechts ab und überquert die Suone, um fortan steiler Richtung Foggenhorn anzusteigen. In engen Kehren führt der schön und angenehm angelegte Weg schweisstreibend auf den Gipfel. Hier schlägt einem das Herz höher, ob vom Aufstieg oder von der Aussicht. Nach einem kurzen Abstieg wartet noch einmal ein kurzer Gegenanstieg entlang des Bälgrats, bevor der Abstieg zur Belalp hinunter steiler wird. Mit ein bisschen Glück bewältigt man ihn gemeinsam mit dem Wappentier der Belalp – der Schwarzhalsziege.
Durch die kühle Cholereschlucht Nr. 2313
Hünibach, Seematte — Steffisburg, Bösbach • BE

Durch die kühle Cholereschlucht

Der Startpunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung liegt in Hünibach. Von dort führt der Weg zunächst durch ein kleines Wäldchen in Richtung Cholereschlucht. Kaum betritt man den Eingang zur Schlucht, sorgt ein frischer Luftzug für Abkühlung – eine Wohltat, besonders an warmen Sommertagen. Die Cholereschlucht begeistert mit ihren rauschenden Wasserfällen, den sprudelnden Bächlein und der beinahe exotisch anmutenden Kulisse. Der teilweise steile Aufstieg fällt dank des kühlen Klimas und der eindrucksvollen Natur leichter. Unterwegs laden mehrere Rastplätze ein, kurz innezuhalten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Nach dem Anstieg gelangt man über eine Strassenquerung ins idyllische Dorf Goldiwil. Von hier aus beginnt der Abstieg in Richtung Steffisburg. Der Weg führt abwechslungsreich vorbei an grünen Wiesen, traditionellen Bauernhöfen und durch schattige Waldstücke, bevor er über befestigte Wege direkt zur Busstation in Steffisburg hinabführt. Diese Tour ist besonders an heissen Tagen ein Genuss: Die kühle Brise in der Cholereschlucht und die landschaftliche Vielfalt machen sie zu einem Erlebnis für Gross und Klein.
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Gipfelglück im Entlebuch Nr. 2314
Flühli LU, Post — Escholzmatt • LU

Gipfelglück im Entlebuch

Diese Wanderung führt durch das UNESCO-Biosphärenreservat Entlebuch und ist ideal für alle, die die charakteristische Landschaft mit ihren Mooren, Wäldern und Weiden entdecken möchten. Ausgangspunkt ist Flühli, dessen markantes historisches Hotel mit imposantem Bogendach nicht zu übersehen ist. Der Glasermeister Leo Enzmann erkannte 1899 die Bedeutung des Fremdenverkehrs und verwandelte das bescheidene Wirtshaus in ein stattliches Kurhaus – ein glanzvolles Zeugnis der Belle Époque im Schweizer Baustil. Es hat sein Äusseres bis heute kaum verändert und erinnert noch immer an jene Zeiten, als die Gäste in Postkutschen zur Bäderkur anreisten. Von Flühli folgt der Weg dem Lauf der Waldemme, bevor er bei Schintmoos nach Westen abzweigt und allmählich an Höhe gewinnt. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf umliegende Hügel und weite, von Streusiedlungen durchzogene Wiesen. Ein letzter steiler Anstieg führt schliesslich hinauf zum Sattel. Wer möchte, steigt von hier direkt nach Escholzmatt ab und spart so 40 Minuten. Viel lohnender ist es jedoch, das Gipfelglück via Beichlen zu verlängern und die Weitsicht in die Berner- und Zentralschweizer Alpen, über das Emmental bis hin zum Chasseral zu geniessen.
Erfrischende Wanderung entlang des Doubs Nr. 2315
St-Ursanne, gare — Soubey, village • JU

Erfrischende Wanderung entlang des Doubs

Wer einmal am Doubs war, versteht, warum dieser Fluss Maler wie Charles L’ Eplattenier oder Émile Isenbart inspiriert hat. Die Wanderung folgt dem geschwungenen Lauf des Gewässers flussaufwärts, eingebettet in dichte Wälder, vorbei an steilen Kalkfelsen und sanften Wiesenhängen. Der Start in St-Ursanne mit seinen mittelalterlichen Gassen wirkt wie eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Über die steinerne Brücke geht es ans gegenüberliegende Flussufer. Der Wanderweg Richtung Tariche schlängelt sich meist direkt oder nahe dem Ufer entlang, mal ist es schattig unter Buchen und Tannen, mal offen mit Blick auf das smaragdgrüne Wasser und saftige Wiesen. Immer wieder begegnet man stillen Buchten, in denen der Doubs fast unbewegt scheint. Die weitere Wanderung Richtung Chervillers wird begleitet vom leisen, meditativen Rauschen des Flusses. Eine Stahlbrücke führt kurz vor Chervillers von der rechten Flussseite auf die linke Seite. In Soubey, einem Dorf mit typischem Juracharakter, lässt es sich zum Abschluss angenehm verweilen – zum Beispiel bei einem frischen Forellengericht im Restaurant du Cerf.
Frühlingspfad am St. Alban-Teich in voller Blüte Nr. 2316
Münchenstein — Basel, Kunstmuseum • BS

Frühlingspfad am St. Alban-Teich in voller Blüte

Von Münchenstein geht es entlang des Birsufers los. Bald staut sich die Birs, da sie zur Gewinnung von Elektrizität und zur Speisung des St. Alban-Teichs genutzt wird. Wenn man dem «Dalbedyych» folgt – der Weg ist nicht als Wanderweg markiert –, gelangt man zwischen den Seelein des Parks im Grünen hindurch zum historischen Hofgut Brüglingerhof. Schon bald führt der Uferpfad in die Merian Gärten, wo einen die grösste historische Iris-Sammlung Europas empfängt. In allen Farben leuchten hier die Schwertlilien. Kurz darauf erreicht man den künstlichen Kanal erneut: Vor fast 900 Jahren angelegt, trieb er einst die Mühlen Basels an. Seine Wasserkraft speiste die Papierproduktion und machte die Stadt im 15. Jahrhundert zum Zentrum des frühen Buchdrucks und des Humanismus. Moosbewachsene Ufer-mauern und uralte Bäume säumen den Weg, der im Übrigen laufend naturnaher gestaltet wird. Nach dem Schwarzpark mit seinen Damhirschen erreicht man den historischen Stadtteil Basel St. Alban. Zwi-schen alten Sandsteinmauern verschwindet das Wasser im klappernden Mühlenrad. Hier lässt man die Wanderung am Rhein ausklingen und blickt auf eine abwechslungsreiche Stadtwanderung voller Farben, Düfte und Geschichte zurück.
Am Ufer der naturbelassenen Reuss Nr. 2317
Mellingen Heitersberg — Birmenstorf AG, Strählgass • AG

Am Ufer der naturbelassenen Reuss

Diese Wanderung für Gross und Klein führt durch eine der attraktivsten und naturbelassensten Flusslandschaften des Mittellandes. Mit etwas Glück kann man Kormorane beim Flügeltrocknen beobachten und entdeckt Nagespuren der aktiven Biberfamilie. Nach Ankunft am Bahnhof Mellingen Heitersberg gelangt man schon bald ans idyllische Reussufer. Im Sommer treiben Gummiboote flussabwärts, und eine Vielzahl von Sandsträndchen und Feuerstellen lädt zum Baden und Verweilen ein. Begleitet vom Rauschen und Gurgeln des Wassers führt ein schmaler Pfad durch das Reussuferschutzgebiet. In dieser intakten Natur fühlt man sich weitab von der Zivilisation. Während man Feuchtgebiete mit Schachtelhalmwäldchen, Kiesbänke und das Eichenwaldreservat von Mellingen passiert, bietet der Uferweg immer wieder neue und abwechslungsreiche Perspektiven auf die dynamische und naturbelassene Flusslandschaft. Auf halber Strecke, kurz vor dem Chlusgrabe, der über einen Steg gequert wird, gelangt man auf eine Forststrasse, und der Wald lichtet sich. Bald passiert man die Lindmüli und das dazugehörige Naturschutzgebiet mit sichtbaren Revitalisierungsmassnahmen und erreicht kurz darauf das Ziel in Birmenstorf.
Gemütlicher Aussichtsberg im Appenzellerland Nr. 2318
Urnäsch — Bächli, Dorf • AR

Gemütlicher Aussichtsberg im Appenzellerland

Viel Weitsicht und eine Bergbeiz als Preis für einen nicht allzu anstrengenden Aufstieg? Auf dieser Wanderung geht diese Rechnung auf. Von den mit traditionellen Motiven bemalten Häusern in Urnäsch geht es langsam, aber stetig aufwärts. Man folgt der Wanderlandroute 44, dem Appenzellerweg, erst durchs Dorf, dann an stattlichen Bauernhäusern vorbei und durch schattige Waldstücke. Und schon hat man Aussicht, die im besten Fall vom Alpstein über die Churfirsten bis zur Rigi und zum Pilatus sowie zum Bodensee reicht. Die Berge heben sich mächtig ab von den Appenzeller und Toggenburger Hügelzügen. Ab Tüfenberg folgt man den Wegweisern auf den Hochhamm und steigt hinauf zu ebendiesem. Dort laden Bänkli ein zur Rast, oder man steigt wieder einige Meter ab zum gleichnamigen Bergrestaurant, das vor allem an schönen Wochenenden geöffnet hat. Auf dem Spielplatz des Restaurants steht ein altes Sesseli – es gehörte einst zur Sesselbahn, die von Schönengrund auf den Hochhamm fuhr. Heute ist es eine Schaukel und erlaubt schwungvolle Momente. Über den Bergrücken geht es schliesslich hinunter zum Weiler Bächli, wo der Bus – leider nicht allzu oft – fährt. Die Rückreise also gut planen.
Durch die Bergdörfer der Surselva Nr. 2319
Andiast, vitg — Ruschein • GR

Durch die Bergdörfer der Surselva

Die Surselva ist bekannt für ihre vielseitigen Freizeiterlebnisse. Eines davon ist die Wanderung von Andiast nach Ruschein. Ab Andiast folgt man zunächst Forststrassen, die sich ab und an in schmalere Pfade verwandeln und durch schattige Waldabschnitte mit kleinen Wasserläufen führen. Während des sanften Anstiegs passiert man die Feuerstelle Plaun Asch, bevor man wenig später via Holzbrücke über den rauschenden Schmuér die Talseite wechselt. Nach einer kurzen Steigung folgt man der Strasse nach Pigniu, wo man sich in der Ustria Alpina eine Pause gönnen und den Blick über die sanfte Wiesenlandschaft schweifen lassen kann, während Kuh- und Kapellenglocken durchs Tal hallen. Kurz darauf biegt man in den Wald ab und steigt zum höchsten Punkt der Wanderung auf. Sobald sich die Bäume lichten, hat man einen wunderbaren Blick auf die Adula-Alpen. Weiter geht’s auf Schotterstrassen nach Siat. Den Dorfeingang markieren die Ruinen der Burg Friberg, bei der ein Klettergarten mit Spielplatz und Grillstelle angelegt wurde. Weitere Höhepunkte sind die Ustria Steila des Architekten Gion A. Caminada, die Kirche Sogn Glieci und der Biohofladen Termun. Bevor man die Wanderung in Ruschein beendet, eröffnen sich nochmals Ausblicke ins Tal, wo sich der wilde Rhein windet.
Unterwegs im wildromantischen Valle di Campo Nr. 2320
Campo (VMaggia), Paese — Linescio, Paese • TI

Unterwegs im wildromantischen Valle di Campo

Diese wunderschöne Wanderung durch das lauschige Valle di Campo wird vom steten Rauschen des Flusses Rovana di Campo begleitet und startet in Campo (Vallemaggia) – bekannt für seine typischen Rustici. Strässchen und Waldwege wechseln sich zunächst ab. Vom Dorf Piano di Campo führt der Weg rechts über eine Treppe hinunter Richtung Alpe d'Arnàu. Das Tosen eines Wasserfalls wird immer lauter, und schon steht man vor ihm. Ein eindrücklicher Anblick! Weiter führt der Weg durch historische Dörfer, Laubwälder und schattige Kastanienhaine. Immer wieder blickt man in die tiefen, schon fast Furcht einflössenden Schluchten des Tals. Bei Niva gelangt man über eine alte Steinbrücke wieder auf Asphaltuntergrund. Nach gut einem Kilometer leitet der Wanderweg erst über eine kleine Brücke und danach links in den Wald hinein. Vorbei an lieblichen Terrassenlandschaften erreicht man nach einem kräftigen Anstieg Collinasca. Nach einer kurzen Erfrischung am Dorfbrunnen wandert man über Wiesen und durch Wälder weiter ins Tal hinunter. Entlang vieler Trockenmauern und alter Gärten geht es einen steilen Abstieg hinab zum Ziel, dem Dorf Linescio – bekannt für seine Terrassenlandschaften mit über 25 Kilometern Trockenmauern.

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Die Broschüre wird ab Ende März verschickt.

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