• Blick auf Belmont und die Jurakette. Bild: Miroslaw Halaba

    Blick auf Belmont und die Jurakette. Bild: Miroslaw Halaba.

  • Ein angenehmer Weg führt über die Krete des Jäissbergs. Bild: Miroslaw Halaba

    Ein angenehmer Weg führt über die Krete des Jäissbergs. Bild: Miroslaw Halaba .

  • Blick in die Ebene südlich des Jäissbergs. Bild: Miroslaw Halaba

    Blick in die Ebene südlich des Jäissbergs. Bild: Miroslaw Halaba.

  • Ein versunkener Pfad kurz vor der Petinesca-Stätte. Bild: Miroslaw Halaba

    Ein versunkener Pfad kurz vor der Petinesca-Stätte. Bild: Miroslaw Halaba.

  • Die Standorte der gallorömischen Tempel des Petinesca-Heiligtums... Bild: Miroslaw Halaba

    Die Standorte der gallorömischen Tempel des Petinesca-Heiligtums... Bild: Miroslaw Halaba.

  • ... sind auf dem Boden gut sichtbar. Bild: Miroslaw Halaba

    ... sind auf dem Boden gut sichtbar. Bild: Miroslaw Halaba.

  • In Studen sieht man ein Überbleibsel des Eingangs zum Dorf Petinesca. Bild: Miroslaw Halaba

    In Studen sieht man ein Überbleibsel des Eingangs zum Dorf Petinesca. Bild: Miroslaw Halaba.

    Gerolfingen — Studen • BE

    Mit dem Bielersee im Rücken

    In der sanften Atmosphäre vom Südufer des Bielersees wandert es sich besonders im Frühling wunderbar angenehm. Den See selbst sieht man auf dieser Wanderung nur von Weitem. Die Wanderung widmet sich Stätten aus längst vergangenen Zeiten. Sind die letzten Häuser von Gerolfingen passiert, steigt der Weg auf den länglichen Hügel Oberholz an. Der Wald ist reich an Bächen und erfrischt die Wandernden. Am Waldausgang trifft man dann auf das kleine Dorf Belmont. Es ist ein beliebter Wohnort, denn man hat von hier einen schönen Ausblick auf die nahen Nidau und Biel. Lange sollte man der Aussicht aber nicht frönen, denn das Beste kommt noch: der Jäissberg oder auch Jensberg. Dieser Hügel ist knappe hundert Meter höher als der vorige. An seinem höchsten Punkt befindet sich ein befestigtes Plateau, umgeben von einem deutlich sichtbaren Graben. Es handelt sich um die Überreste der Chnebelburg. Sie stand hier schätzungsweise zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert und bestand hauptsächlich aus Holz und Erde. Weiter geht die Wanderung auf einem Pfad auf dem Bergrücken. An dessen Ende würde bei der Gabelung eine Abkürzung rechts weg direkt nach Studen führen, links zu einem schönen Picknickplatz mit wunderbarer Aussicht auf die Jurakette. Von dort erfolgt ein kleiner Abstieg durch einen Graben, bis der Weg zum nächsten historischen Höhepunkt dieser Wanderung wieder ansteigt. Geschützt von Bäumen stand hier einst Vicus Petinesca. Diese archäologische Fundstätte ist ein längerer Besuch wert. Man findet Überreste von gallorömischen Tempeln und etwas weiter unten in der Nähe des Bahnhofs Studen trifft man auf das Eingangstor zu dieser ehemaligen Siedlung. Fünf Jahrhunderte lang war sie ein wichtiges wirtschaftliches und religiöses Zentrum dieser Region.

    Information

    Erreichbar ist Gerolfingen mit dem Zug von Biel.

    Restaurant Züttel, Gerolfingen, 032 396 11 15, www.restaurantzuettel.ch

    Diverse Einkehrmöglichkeiten in Studen

    Wanderung Nr. 1494

    Publiziert 2021 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Miroslaw Halaba

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