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Der Urnersee – da wandern, wo andere malten
Der Urnersee hat schon viele Künstler und Künstlerinnen inspiriert – insbesondere die Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts wie den Genfer Alexandre Calame oder den Briten William Turner. Auf der Wanderung kommt man in den Genuss dieses von steilen Bergflanken eingeschlossenen türkisblauen Beckens – zuerst aus nächster Nähe, später dank Tiefblicken. Die Tour startet beim Bahnhof Sisikon und verlangt im ersten Abschnitt etwas Toleranz: Der Wanderweg verläuft auf Hartbelag, und der Verkehr der Axenstrasse braust an einem vorbei. Zum Glück nur für wenige Meter: Während die Autos im Buggitaltunnel verschwinden, führt die Route rechts davon um den Berg herum. In den Fels gehauene Fussgängertunnel und der Blick auf den Oberbauenstock und den Niderbauen Chulm machen diesen Abschnitt reizvoll. Nach der Buggitalgalerie windet sich der Weg in Serpentinen ans Seeufer hinunter. Dort reiht sich ein lauschiges Plätzchen ans andere. Dazu erfreuen Ausblicke auf den Urnersee mit Gitschen, Uri Rotstock und Schlieren im Hintergrund. Schliesslich erreicht man das Seebeizli bei der Schiffstation Tellsplatte. Nur wenige Meter weiter befindet sich die Tellskapelle, wo einst Wilhelm Tell vor Gessler geflohen sein soll. Vorbei am Glockenspiel, das tagsüber ab 9 Uhr jeweils die ersten zehn Minuten jeder Stunde spielt, befindet man sich bald auf der Tellsplatte. Etwas versteckt hinter einem Gebäude beginnt der Bergwanderweg Richtung Unter Axen. Es ist ein steiler, schattiger Pfad, der über weichen Waldboden führt. Ziel der Wanderung ist das Restaurant Ober Axen, wo währschafte Gerichte serviert werden. Für den Rückweg nimmt man die kleine Seilbahn für vier Personen (Reservierung empfohlen). Während der Talfahrt nach «Flüelen, Gruonbach» schweift der Blick nochmals über den Urnersee, auf dem nun Segel und Surfbretter im Gegenlicht tanzen – ein stimmungsvoller Abschluss dieser abwechslungsreichen Tour.
Wundersame Überlebenskünstler
Halb Pilz, halb Alge – Flechten sind eigenartige, unscheinbare Lebewesen. Im Steinalper Wald im Kanton Nidwalden finden sie beste Bedingungen. Wer auf einer Wanderung genauer hinsieht, entdeckt hier eine Welt voller Farben und faszinierender Strukturen.
Hauptpreis des Prix Rando 2026 geht nach Sumvitg
Die Gemeinde Sumvitg (GR) gewinnt den Hauptpreis des Prix Rando 2026. Ausgezeichnet werden die Verlegung eines Wanderwegabschnitts aus dem Steinschlaggebiet und der Bau einer demontierbaren Brücke, die die Sicherheit der Wandernden verbessern.
Bereit für Weiss-Rot-Weiss?
Wer sich regelmässig auf Wanderwegen aufhält, ist mit den eigenen Fähigkeiten bestens vertraut. Für alle anderen, die sich nicht ganz sicher sind, gibt es den einfachen Selbsttest der BFU. Natürlich dürfen auch geübte Wanderinnen und Wanderer den Test durchlaufen. .
Neu: Mehr Orientierung mit Landmarken
Neu: Mehr Orientierung mit Landmarken
Bekannte Gipfel, Türme, Gebäude und weitere markante Orte sind neu direkt auf der swisstopo-Karte sichtbar. Ein Fingertipp auf die Landmarke zeigt zudem spannende Informationen zum Objekt.
Sicherer und komfortabler über die Murg TG
Der Frauwissteg auf dem Murgweg in Münchwilen TG wurde komplett erneuert – stabiler, breiter und barrierefrei für Rollstuhl oder Kinderwagen. Ein echtes Plus – gerade auch für die Stiftung Sonnenhalde in der Nähe. Das Kompetenzzentrum für Menschen mit schwerer Mehrfachbeeinträchtigung lebt das Motto «Am Leben teilhaben» – und genau das wird durch den neuen Steg noch ein Stück einfacher.
Unterstützung für Sanierung von Unwetterschäden
Mit dem Post-Förderpreis prämiert der Verband Schweizer Wanderwege gemeinsam mit
der Schweizerischen Post im Rahmen ihrer Hauptpartnerschaft jedes Jahr Bau- und Instandstellungsprojekte
auf dem Wanderwegnetz. 2026 geht die Auszeichnung nach Adelboden,
wo Unwetterschäden am Wanderweg beim Gilsbach saniert werden.