Zu den Gletschertöpfen im Puschlav
Während der jahrtausendelangen Vergletscherung durch den eiszeitlichen Palügletscher entstanden bei Cavaglia bis zu zehn Meter tiefe und fünf Meter breite Gletschertöpfe und Strudeltöpfe. Sie bildeten sich, weil Schmelzwasser durch Risse und Spalten im Gletschereis bis hinunter auf den felsigen Untergrund floss. Mitgerissenes Geröll hobelte und schliff in den wirbelnden Bewegungen des Schmelzwassers während Jahrtausenden immer tiefere Löcher in den Fels, und schuf dabei Gletschertöpfe in allen Grössen. Die Wanderung von Sfazù nach Cavaglia ist nur trittsicheren, schwindelfreien Wandernden zu empfehlen. Der Wanderweg führt in kurzen und steilen Auf- und Abstiegen dem Talhang entlang. Eine besonders ausgesetzte Stelle ist mit Drahtseilen gesichert. Immer wieder gibt der Wald Blicke frei auf das tief zwischen den Bergketten eingeschnittene Val Poschiavo, dessen Geländeform ebenfalls vom Gletschereis modelliert wurde. Nach einem letzten ruppigen Abstieg auf einem Weg mit lockerem Geröll ist der Gletschergarten bei Cavaglia erreicht. Ein Rundweg führt durch den frei zugänglichen, eindrücklichen Gletschergarten mit den teilweise begehbaren Gletschertöpfen.
Gut vorbereitet auf die Wanderung
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So geht Wandern
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