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Vielfältige Wege an der Grand Bisse de Lens
Im Wallis sind heute noch etwa 300 Suonen in Betrieb. Viele dieser traditionellen Bewässerungskanäle wurden im Mittelalter angelegt, so auch die Grand Bisse de Lens. Dieser Wasserlauf ist ein gutes Beispiel für die verschiedenen Funktionen der Suonen in der Neuzeit, namentlich für die Landwirtschaft, das Kulturerbe und den Tourismus. Auch Wandernden hat die Grand Bisse de Lens eine erstaunlich vielfältige Palette von Erlebnissen zu bieten. Los geht die Wanderung bei der Bushaltestelle «Icogne, Les Vernasses». Zu Beginn schlängelt sich die Route auf einem idyllischen, mit Wurzeln gespickten Weg durch die üppige Vegetation. Hier gilt es, sich nicht die Zehen zu stossen – vor allem, wenn man vielleicht gerade auf ein spannendes Bötchenrennen auf der Suone konzentriert ist … Nach etwa einer halben Stunde ist der technisch anspruchsvollste und spektakulärste Teil der Wanderung erreicht: das sich an die Felswand klammernde Aquädukt, flankiert von einem steilen und luftigen, weiss-rot-weiss markierten Pfad. Zwar ist die Passage mit Geländern und Seilen gesichert, erfordert aber dennoch Trittsicherheit. Wer für diesen Abschnitt etwas Mut aufbringen musste, wird dafür beim Punkt 1029 belohnt. Hier, wo die Suone einen Knick macht, laden Sitzbänke dazu ein, eine wohlverdiente Pause einzulegen und den Panoramablick aufs Rhonetal zu geniessen. Für Letzteres steht auch ein Hightech-Aussichtsfernrohr mit Angaben zu den umliegenden Gipfeln bereit. Beschaulich geht es danach weiter in Richtung Chermignon-d’en-Bas, mal unter freiem Himmel, mal im Schatten der Bäume. Immer wieder bieten sich vom Pfad aus schöne Ausblicke auf die Ebene, durch die sich die Rhone wie eine riesige Version einer Suone zieht. Mit leichtem Bedauern lässt man den ruhigen Wasserlauf hinter sich und absolviert die letzten Meter bis zur Bushaltestelle «Chermignon, Diogne» an der lärmigen Kantonsstrasse.
«Ich bin eine bekennende Flachlandwanderin»
Geputzt, montiert, gestaunt – Mona Vetsch hat im Rahmen der SRF-Sendung «Mona mittendrin» drei Tage lang Freiwillige der Luzerner Wanderwege begleitet. Uns hat die 51-Jährige erzählt, was die Wanderwege mit der Demokratie zu tun haben und warum sie lieber durchs besiedelte Mittelland statt in den Alpen wandert.
Hauptpreis des Prix Rando 2026 geht nach Sumvitg
Die Gemeinde Sumvitg (GR) gewinnt den Hauptpreis des Prix Rando 2026. Ausgezeichnet werden die Verlegung eines Wanderwegabschnitts aus dem Steinschlaggebiet und der Bau einer demontierbaren Brücke, die die Sicherheit der Wandernden verbessern.
Neu: Mehr Orientierung mit Landmarken
Neu: Mehr Orientierung mit Landmarken
Bekannte Gipfel, Türme, Gebäude und weitere markante Orte sind neu direkt auf der swisstopo-Karte sichtbar. Ein Fingertipp auf die Landmarke zeigt zudem spannende Informationen zum Objekt.
Bergpanorama geniessen und dreimal fein essen
Auf Melchsee-Frutt wird Wandern zum Genuss: kulinarische Verpflegung und frische Bergluft machen die Genusswanderung zum besonderen Tageserlebnis.
Pauschalangebot für CHF 67.– inkl. Gondelbahnfahrt.
Sicherer und komfortabler über die Murg TG
Der Frauwissteg auf dem Murgweg in Münchwilen TG wurde komplett erneuert – stabiler, breiter und barrierefrei für Rollstuhl oder Kinderwagen. Ein echtes Plus – gerade auch für die Stiftung Sonnenhalde in der Nähe. Das Kompetenzzentrum für Menschen mit schwerer Mehrfachbeeinträchtigung lebt das Motto «Am Leben teilhaben» – und genau das wird durch den neuen Steg noch ein Stück einfacher.
Unterstützung für Sanierung von Unwetterschäden
Mit dem Post-Förderpreis prämiert der Verband Schweizer Wanderwege gemeinsam mit
der Schweizerischen Post im Rahmen ihrer Hauptpartnerschaft jedes Jahr Bau- und Instandstellungsprojekte
auf dem Wanderwegnetz. 2026 geht die Auszeichnung nach Adelboden,
wo Unwetterschäden am Wanderweg beim Gilsbach saniert werden.