• Das Oldehore überragt mächtig den Gletscher. Bild: Rémy Kappeler

    Das Oldehore überragt mächtig den Gletscher. Bild: Rémy Kappeler

  • Ein Zahn über dem Abgrund: der Quille du Diable. Bild: Rémy Kappeler

    Ein Zahn über dem Abgrund: der Quille du Diable. Bild: Rémy Kappeler

  • Weit vorne ist bereits der Quille du Diable zu sehen. Bild: Rémy Kappeler

    Weit vorne ist bereits der Quille du Diable zu sehen. Bild: Rémy Kappeler

  • Blick hinunter auf Les Diablerets. Bild: Rémy Kappeler

    Blick hinunter auf Les Diablerets. Bild: Rémy Kappeler

  • Terrasse mit viel Aussicht: das Refuge l’Espace. Bild: Rémy Kappeler

    Terrasse mit viel Aussicht: das Refuge l’Espace. Bild: Rémy Kappeler

  • Der Peak-Walk verbindet zwei kleinere Gipfel. Bild: Rémy Kappeler

    Der Peak-Walk verbindet zwei kleinere Gipfel. Bild: Rémy Kappeler

    Glacier du Sex Rouge • VD

    Winterwandern übers Eis

    Über den Gletscher zum Teufelskegel

    Übers Eis führt diese Winterwanderung, über blankes Glatteis aber nicht. Vor Spalten oder anderen Gefahren muss man sich nicht fürchten - die Wanderung ist auf der ganzen Länge einfach zu gehen, gut präpariert und markiert und damit sicher. Sie beginnt mit drei Seilbahnfahrten vom Col du Pillon bis zum Col de Zanfleuron und führt dann ebenen Wegs westwärts. Bald schon sieht man den Quille du Diable, den Teufelskegel, über den eine gruselige Legende erzählt wird.
    Vor langer Zeit lebten die hiesigen Hirten im Überfluss, sie hüteten ihr Vieh auf den fruchtbaren Wiesen. Eines Tages bat eine alte Frau einen Hirten, ihr beim Tragen ihres riesigen Sacks zu helfen, was er ihr verweigerte. Die Frau aber war eine Fee, und sie beklagte sich beim Teufel persönlich über die Hochnäsigkeit der Hirten. Dieser verwünschte den Ort, der sodann zu kargen Halden verkam. Schnee fiel, der Gletscher wuchs. Der Teufel und seine Kumpane fühlten sich hier wohl und kegelten – am liebsten nachts und bei Unwettern. Mit riesigen Felsbrocken versuchten sie, den Quille du Diable am Rande des Gletschers zu treffen, und manch ein Brocken verfehlte sein Ziel und fiel auf die über 1000 Meter weiter unten gelegene Alp Derborence. 1714 trieben sie es besonders wild, es kam zu einem grossen Bergsturz. Mehr als ein Dutzend Hirten starben. Seither blicken die Bauern bei Sturm sorgenvoll hinauf zum Quille du Diable und senden ein Gebet zum Himmel.
    Heute sind die Zeiten friedlicher, und im Refuge l’Espace nur wenige Meter neben dem Quille du Diable – er heisst offiziell La Tour St-Martin – lässt es sich über einem steilen Abgrund gemütlich einkehren, bevor man auf demselben Weg wieder zurückwandert.

    Information

    Erreichbar ist der Col du Pillon über Aigle oder Gstaad. Drei Seilbahnen bringen einen auf den Gletscher.

     

    Seilbahn Glacier 3000, 024 492 09 31,
    www.glacier3000.ch
    Refuge l’Espace, 079 744 88 00,
    www.refugelespace.ch

    Wanderung Nr. 2040

    Revision 2024 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Rémy Kappeler, 2022

    Wanderroute

    Glacier du Sex Rouge
    0:00
    Glacier du Sex Rouge
    Glacier du Sex Rouge

    Refuge l'Espace
    0:45
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    Glacier du Sex Rouge
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    Glacier du Sex Rouge
    Glacier du Sex Rouge

    Höhenprofil

    Tags

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