• Hinter dunklen Wäldern grüssen die Mythen. Bild: Franz Ulrich

    Hinter dunklen Wäldern grüssen die Mythen. Bild: Franz Ulrich.

  • Die 374 m lange Hängebrücke wurde 2010 erstellt. Bild: Franz Ulrich

    Die 374 m lange Hängebrücke wurde 2010 erstellt. Bild: Franz Ulrich.

  • Bei Mäderen geht es weiter in Richtung Bannegg. Bild: Franz Ulrich

    Bei Mäderen geht es weiter in Richtung Bannegg. Bild: Franz Ulrich.

  • Auch im Schneetreiben ist die Tour ein Genuss. Bild: Franz Ulrich

    Auch im Schneetreiben ist die Tour ein Genuss. Bild: Franz Ulrich.

  • Die Äste biegen sich unter der schweren Last. Bild: Franz Ulrich

    Die Äste biegen sich unter der schweren Last. Bild: Franz Ulrich.

  • Wegweiser beim Miesboden. Bild: Franz Ulrich

    Wegweiser beim Miesboden. Bild: Franz Ulrich.

  • Ein schwer behangener Tannenast. Bild: Franz Ulrich

    Ein schwer behangener Tannenast. Bild: Franz Ulrich.

    Mostelberg, Bergstation • SZ

    Durch geheimnisvollen Winterwald

    Diese Schneeschuhtour ist besonders bei viel Neuschnee ein Genuss. Schon die Fahrt mit der Drehgondelbahn ist ein Erlebnis: Die Gondeln drehen sich einmal um ihre eigene Achse und lassen die Gäste das aussichtsreiche Panorama erst recht geniessen. Auf knapp 1200 Metern angekommen, eröffnet sich ein kleines Winterparadies für Familien: Skilifte, Schlittelpiste, Kinderland, ein Laternenweg oder ein Schneeschuhtrail bieten für jeden Geschmack etwas – vorausgesetzt, man mag es beschaulich. Für das erste Stück lässt man die Schneeschuhe am besten auf dem Rucksack, denn es geht in schwindelerregender Höhe über die 374 m lange Hängebrücke Skywalk. Zum Greifen nah sind die gezuckerten Tannenspitzen und weit unten gurgelt der Lauitobelbach in seinem weissen Bett. Auf der anderen Seite heisst es dann Schneeschuhe anschnallen: das Abenteuer geht weiter. Auf einer Waldstrasse führt der Rundweg nach Nordosten, leicht auf- und abwärts, bis nach rund einer Stunde Wanderzeit bei Mäderen eine Verzweigung erreicht wird: Geradeaus ginge es zur Station Biberegg, wo stündlich ein Bus zur Talstation der Gondelbahn fährt. Der Rundweg jedoch biegt nach rechts ab und stetig aufwärts werden 300 Höhenmeter überwunden. Inzwischen schlängelt sich der Schneeschuhpfad im tief verschneiten Wald den Hang hinauf, um unter der schweren Schneelast ächzende Tannen, über kleine Brücklein und zuletzt durch offenes Gelände zum Grat bei der Bannegg. Bei klarem Wetter ist das Bergpanorama ein Genuss, bei Nebel oder Schneetreiben wird die Unternehmung zu einem kleinen Abenteuer. Nachdem der geografische Höhepunkt bei Spilmettlen (ca. 1460 m) erreicht ist, sind die Strapazen beim rasanten Abwärtsspringen durch den tiefen Pulverschnee bald vergessen.

    Information

    Erreichbar ist Sattel, Talstation Hochstuckli mit dem Zug von Biberbrugg oder dem Bus von Schwyz.

    Wanderung Nr. 1775

    Publiziert 2020 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Franz Ulrich

    Mostelberg, Bergstation
    0:00
    0:00
    Mäderen
    1:20
    1:20
    Miesboden
    2:05
    0:45
    Bannegg
    2:55
    0:50
    Hals
    3:45
    0:50
    Herrenboden
    4:05
    0:20
    restaurant
    Berggasthaus Herrenboden
    Mostelberg, Bergstation
    4:18
    0:13

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    Tags

    Schwyz Zentralschweiz Schneeschuhwanderung Winter Höhen- und Panoramawanderung Rundwanderung hoch

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