Schweizer Wanderwege | Wandervorschläge • Schweizer Wanderwege

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Etang de la Gruère Nr. 0246
Tramelan — ) • BE

Etang de la Gruère

Der Etang de la Gruère ist ein lauschiger Moorsee, eingebettet in die Weiden der Freiberge, etwa auf halber Wegstrecke zwischen Tramelan und Saignelégier. Die leichte Wanderung kann beliebig variiert werden, schon am Ausgangspunkt Tra~ melan gibt es mehrere Möglichkeiten, um auf markierten Wegen zum Etang de la Gruère zu gelangen. Abschnit­ten auf Hartbelag folgen Pfade über saftige Wiesen, ein Paradies nicht nur für Wandernde, sondern auch für Kühe und Pferde. Hinter Moulin de la Gruère versteckt sich im Wald der unter Natur­schutz stehende Etang de la Gruère. Der Moorteich ist ca. 500 Meter lang, an der schmalsten Stelle 60 Meter breit und erreicht eine Tiefe von 4,5 Metern. Charakteristisch ist seine braune Farbe, Ergebnis des Zerset~ zungsprozesses der Vegetationsreste zu Torf. Der See ist ein Ziel bei jedem Wetter, selbst wenn es regnet, dann nämlich zeigt er sich in wunderbar mystischer Stimmung. Der einstündige Seerund~ gang ist äusserst lohnenswert. Auf einem wunderschön angelegten Weg wan­dert man über weiche Waldböden, Holzstege und Brücken, immer mit Blick auf den dunklen See, der einer vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt seltenen Lebensraum bietet. Wer am oberen Ende des Sees den Rundweg verlässt, erreicht nach etwa einem Kilometer das nordwestlich gelegene Centre Nature Les Cerlatez mit einer vielfältigen Ausstellung zum Thema Moore. Auf dem Weg zum Etang des Royes und weiter nach Le Bémont machen dann die Freiberge ihrem Namen alle Ehre. Die offene Landschaft vermittelt tat­sächlich so etwas wie Freiheit, die man nicht nur zu Fuss geniesst, sondern auch hoch zu Ross, wie die auffallend vielen Reiter, die hier unterwegs sind, zeigen.
Hohwacht Nr. 0247
Melchnau — l • BE

Hohwacht

Die Mittelland-Wanderung im bernischen Oberaargau hat Überraschen­des zu bieten. So lohnt sich beim Ausgangspunkt Melchnau unbedingt der kurze Aufstieg auf den Schlossberg zu den beiden Burgruinen Grü­nenberg und Langenstein. Deren Herren gehörten zu den bedeutends­ten mittelalterlichen Adelsfamilien im Oberaargau und ihre Burgen waren einst imposante Anlagen. Von der Kirche in Melchnau wandert man dorfauswärts, bummelt an Kornfeldern vorbei zum Rastplatz Pauli, wo sich zwischen Schatten spendenden Bäumen Tische, Bänke und eine Grillstelle verstecken. Ein schmaler Pfad führt links hinein in den Wald und steigt stetig an bis zur Hohwacht, einst eine wichtige Höhenfeuer-Signalstation. Von den auch Chutzen genannten Signalpunkten konnten mittels Feuerzeichen Alarm ausgelöst oder Meldungen weitergegeben werden. Heute steigt man hier auf den 21 Meter hohen Aussichtsturm, der eine spektakuläre Rundsicht bietet, und kehrt am Fusse des Turms im Restaurant ein. Beim Abstieg leiten uns die gelben Wegweiser über den Weiler Bürgis­weier und den Rappechopf nach Gutenburg hinunter. Ins Bad Guten­burg kam man einst zur Kur, seine Geschichte verlief jedoch ähnlich wie diejenige anderer Kurbäder: Nach dem Ersten Weltkrieg blieben die Gäste aus, die grosse Zeit des Bädertourismus neigte sich dem Ende zu, in Gutenburg versiegte zudem die Mineralquelle. Das Element Wasser spielt jedoch zwischen Lotzwil und Langenthal nach wie vor eine wich­tige Rolle, denn hier liegt ein Teil der reaktivierten Wässermatten. Diese Wässersysteme, die auf das Wirken der Mönche des Zisterzien­serklosters St. Urban zurückgehen, sind ein einzigartiges kulturhisto­risches Denkmal und sorgen ganz nebenbei für ein entspannendes Wandererlebnis.
Untersee Nr. 0248
Ermatingen — n • TG

Untersee

Die Wanderung am südlichen Ufer des Untersees bietet ein prächtiges Stück Bodensee: naturbelassene Ufer und lauschige Buchten, idyllische Dörfer und Kleinstädte und auf den Anhöhen des waldreichen Seerückens Schlösser, die sich jedoch grösstenteils den Blicken der Öffentlichkeit entziehen. Eine Ausnahme macht Schloss Arenenberg. Erbaut Mitte des 16. Jahrhunderts, erwarb 1817 Hortense de Beauharnais das Schloss und lebte dort mit ihrem Sohn Louis Napoléon, dem späteren Kaiser Napoleon III. Heute ist Schloss Arenenberg mit seiner herrlichen Parkanlage im Besitz des Kantons Thurgau und beherbergt ein Napoleonmuseum. Nicht öffentlich zugänglich sind die Schlösser Salenstein und Eugensberg, da steigt man eben wieder hinab zum See und bestaunt in Berlingen, wie zuvor schon in Ermatingen, die charakteristischen Riegelhäuser. Herrlich ist sodann der aussichtsreiche Weg zum Städtchen Steckborn, wo am Seeufer die Türmchen und Hauben des Turmhofs einer Festung gleich in die Höhe ragen. Am Untersee wandert man auch auf der Via Rhenana. Das grüne Quadrat mit der Routennummer 60 signalisiert diese Highlight-Route im «Wanderland Schweiz». Die Route folgt der einst bedeutenden Wasserstrasse von Untersee und Hochrhein. Es lohnt sich daher ein Besuch von Stein am Rhein, wo sich der Untersee zum Rhein verengt. Die Altstadt besticht mit Fachwerkhäusern sowie kunstvollen Erkern und Fassadenmalereien. 192 Meter über der Stadt thront die Burg Hohenklingen, die einen sensationellen Weitblick bietet. Sich treiben lassen auf dem Strom – diesen verführerischen Gedanken sollte man in die Tat umsetzen: Die Schifffahrt von Stein am Rhein nach Schaffhausen führt durch eine der schönsten Flusslandschaften Europa.
Rheinfelden Nr. 0249
Magden — ) • AG

Rheinfelden

Auf der Wanderung durch das Hügelland des Baselbieter und Aargauer Jura sind der Aussichtsturm auf dem Sunnenberg und die Ruine Farns­burg die Höhepunkte. Ausgangspunkt ist Rheinfelden, die älteste Zäh­ringerstadt der Schweiz. Die Stadt am Rhein blickt zurück auf eine bewegte Geschichte. 1844 entstanden zwei Salinen und kurz darauf wurde die Natursole zum Baden verwendet. Heute entspannt man sich in der Wellnesswelt «Sole uno» und erfährt im Fricktaler Museum eine Menge über die Geschichte der Region. Man bummelt durch die engen Gassen der malerischen Altstadt und spaziert auf der Alten Rheinbrücke mal kurz über die Grenze ins badische Rheinfelden. Mit dem Postauto erreicht man in wenigen Minuten Magden. Nur kurz ist der Aufstieg durch die Rebberge, dann geht’s auf der Anhöhe weiter und schliesslich auf den Sunnenberg, ein beliebtes Ausflugsziel. Bei guter Sicht zeigt sich vom Aussichtsturm ein Panorama vom Jura über den Schwarzwald bis zu den Vogesen. Einkehren kann man zuweilen auch, denn die Naturfreunde Möhlin bewirtschaften an Sonn- und Feiertagen das Turmstübli. Beim Chlei Sunnenberg wenden wir uns südwärts und folgen dem Wald­rand des Schönenbergs bis zum kleinen Dorf Buus. Nächstes Ziel ist die Ruine Farnsburg oberhalb des gleichnamigen Landgasthofs mit Hof­gut, wo zottige Galloway-Rinder und Bisons weiden. Im Jahr 1330 erbaut, war die Farnsburg einst eine der bedeutendsten Burgen im oberen Baselbiet. Kinder fühlen sich in dem Gemäuer zurückversetzt in die Zeiten der Ritter und Burgfräulein. Man schlendert zwischen den zer­fallenen Mauern umher, steigt über die steinerne Wendeltreppe auf die Schildmauer und späht, wie einst ein Wachtposten, weit übers Land. In 40 Minuten erreicht man schliesslich Rickenbach und das Postauto zurück nach Rheinfelden.
Hoch über Davos Nr. 0250
Jakobshorn — z • GR

Hoch über Davos

«...der Zug wand sich gebogen auf schmalem Pass; man sah die vor­deren Wagen, sah die Maschine, die in ihrer Mühe braune, grüne und schwarze Rauchmassen ausstiess...» Nach Davos reist man, wie schon Hans Castorp in Thomas Manns Roman «Der Zauberberg», mit der Rhätischen Bahn, aber natürlich längst nicht mehr mit Dampf. Mit 1560 m ü. M. ist Davos die höchstgelegene Stadt Europas. Sonne, ein frisches Lüftchen und schöne Aussichten sind also garantiert. Ein perfekter Logenplatz ist das Jakobshorn, in wenigen Minuten mit der Luftseilbahn erreichbar. Auf 2590 m ü. M. schaut man weit hinunter nach Davos und hinüber zum Weissfluhgipfel. Dann geht’s los zur gross­artigen Panoramawanderung auf schmalem Gratweg zum Jatzhorn. Herrlich ist der Blick zurück zur Bergstation und hinab ins Dischmatal. Der Weg ist weiss-rot-weiss markiert, führt nun etwas exponiert um den Felsturm des Witihüreli herum und erreicht die Tällifurgga, den Übergang vom Dischma- ins Sertigtal. Welch ein Postkartenblick! Am Fuss von Mittaghorn, Plattenflue und Hoch Ducan liegen im Talboden die beliebten Ausflugsziele Sertig Sand und Sertig Dörfli, mit dem im Jahr 1699 erbauten Kirchlein. «In flachem, steinigem Bett kam ein Bergwasser die rechtsseitige Höhe herab, ergoss sich schäumend über terrassenförmig gelagerte Blöcke und floss dann ruhiger gegen das Tal hin weiter, von einem Stege mit schlicht gezimmertem Geländer malerisch überbrückt.» Es ist noch immer, wie Thomas Mann es beschrieben hat: Hinten im Tal rauscht ein Wasserfall und der Sertigbach schlängelt sich talauswärts. In 1¼ Stunden sind wir von der Tällifurgga ins Sertigtal abgestiegen, dann geht es über Clavadel zurück nach Davos. Wer nach der luftigen Gratwan­derung müde ist, wartet in Sertig Dörfli oder auch erst in Clavadel auf den nächsten Bus.
Wandern und Schlitteln  Nr. 0202
Sparenmoos • BE

Wandern und Schlitteln

Schon auf der Anreise durchs Simmental häufen sich einige bedeutende Kulturgüter: so etwa am Taleingang in Wimmis die Kirche und das Schloss, das trutzig auf dem Hügel thront, in Erlenbach beispielsweise Pfarrhaus und Kirche sowie das Agensteinhaus, das auch ein Museum beheimatet, dann in Därstetten, Oberwil und Boltigen mehrere stattliche Bauernhäuser und schliesslich in Zweisimmen die reformierte Kirche und das Pfarrhaus. Doch bei unserem Routenvorschlag stehen ja für einmal nicht die Kulturgüter im Vordergrund, sondern die Absicht, eine Winterwanderung mit einer Schlittenfahrt zu verbinden. Zu diesem Zweck fährt man zunächst in ca. einer halben Stunde vom Bahnhofplatz mit dem Bus von Zweisimmen hinauf zum Berghotel Sparenmoos. Dann folgen schlittelfreudige Wanderer dem ausgeschilderten Rundweg im Uhrzeigersinn über Hüsliberg, Neuenberg, Schiltenegg und Tolmoos, bis sie wieder zurück zum Berggasthaus gelangen. Schon nach wenigen Minuten kann man bei resp. auf einer Sitzbank die grossartige Aussicht bewundern. Überhaupt bietet diese Rundwanderung auf dem auf 1650 m hoch gelegenen Plateau durchwegs ein fantastisches Panorama. Ein Wanderprospekt mit der entsprechenden Route findet sich beim Tourismusbüro oder im Internet. Bei guten Schneeverhältnissen können Schlittelfreunde nach Abschluss der Wanderung direkt beim Berghotel einen Schlitten mieten und nach Zweisimmen hinunterfahren. Als besonderes Highlight gilt dieses sportliche Abenteuer bei Nacht; die Piste soll am Abend beleuchtet sein, sodass der Schlittelweg bis 22.30 Uhr benutzt werden kann (vorgängig beim Tourismusbüro oder beim Berggasthaus abklären!). Viel Spass ...
Der Saane entlang Nr. 0204
Marly — e • FR

Der Saane entlang

Mal hart am Wasser, mal auf Sandsteinklippen hoch über den Flussmäandern führt die Wanderung südlich von Freiburg der Saane beziehungsweise der Sarine entlang. Am besten fährt man mit dem Bus vom Freiburger Bahnhof nach Marly, Haltestelle Marly Cité. Nach wenigen Hundert Metern durch Wohnquartiere taucht das Ufer der Gérine auf, welcher die Route flussabwärts folgt. Vor der Mündung in die Sarine führt eine Brücke über die Gérine, und kurz darauf setzt sich der Wanderweg der Sarine entlang fort, diesmal flussaufwärts. Immer wieder erlauben es Kiesbänke, nahe ans Wasser hin zu gehen. Die andere Flussseite wird von steilem Wald und abenteuerlichen Sandsteinformationen begrenzt. Bei einer Flussbiegung führt der Weg an einem Flusskraftwerk vorbei, und nach einer Brücke zur Abtei Hauterive. Das Zisterzienser-Kloster kann auf Voranmeldung besichtigt werden, und im Klosterladen gibt es Bücher und Broschüren zum geistlichen Leben zu kaufen sowie kulinarische Spezialitäten wie die Kloster-Guetzli oder Klosterliköre. Der Weiterweg führt aufwärts auf die Uferfelsen und durch das Waldreservat La Souche. Bei La Truffière wird abermals die Uferseite gewechselt. Von jetzt an gehts flussabwärts. Die Wanderung am anderen Ufer entlang eröffnet ganz neue Perspektiven auf die Flusslandschaft der Sarine. Nach den Prés d'en Bas steigt der Weg wieder gemächlich an in Richtung Grangeneuve, wo man durch die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Agroscope zur Bushaltestelle wandert.
La Vue des Alpes Nr. 0205
Vue des Alpes • NE

La Vue des Alpes

Im Jura verbindet die Passhöhe der Vue des Alpes die Städte Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds, die Kantonshauptstadt mit der Uhrmacherstadt. Zwei markierte Schneeschuhwanderungen beginnen am Parkplatz auf der Passhöhe. Das ist praktisch für die Anreise und bietet Vorteile für Einsteiger, die erste Erfahrungen mit Schneeschuhen machen wollen. Denn beim Tourismusbüro vor Ort kann man Schneeschuhe und Stöcke ausleihen. Eine leichte Rundtour führt nach Tête de Ran und zurück. Vom Parkplatz aus geht es zunächst bis zum Ende des Skilifts wenige Meter bergauf. Dann, den pinkfarbenen Wegweisern des «Sentiers Raquettes» folgend, taucht der Schneeschuhläufer ein in den Wald. Als zusätzliche Orientierung dienen die neuen Wegweiser der nationalen Route Nr. 5, des «Chemin des crêtes» (Jurahöhenweg). Der tief verschneite Wald auf dem Kamm gibt immer wieder Blicke frei über die Jurahöhen und bis hinunter nach La Chaux-de-Fonds . Nach rund anderthalb Stunden ist das Gasthaus Hôtel Tête de Ran am Fusse des gleichnamigen Höhenzuges erreicht. Bei gutem Wetter wird auf der geräumigen Terrasse serviert, von wo sich ein schöner Blick zum Chasseral bietet. Vom Gipfel des Tête de Ran ist die Rundumsicht einfach grandios, hinüber bis nach Frankreich schweift der Blick von hier. Diese Aussicht muss jedoch verdient werden. 15 Minuten dauert der Aufstieg zum höchsten Punkt auf 1422 m ü. M. Der Rückweg führt zunächst entlang des Winterwanderweges nahe der Fahrstrasse bis zur Wirtschaft Les Gümmenen. Dort entscheidet sich der Schneeschuhläufer entweder für die Route entlang de Winterwanderweges oder aber er steigt rechts einige Meter steil hinauf, wo er wiederum auf den markierten Schneeschuhtrail trifft. Auf diesem gehts über den Kamm und durch den Wald zurück bis zur Passhöhe der Vue des Alpes.
Der Thur entlang Nr. 0177
Frauenfeld — n • TG

Der Thur entlang

Beim Bahnhof Frauenfeld beginnt die Wanderung und folgt dem braunen Wegweiser «Thurweg». Auf der linken Seite der Murg geht es bis zur Militärbrücke, dann über die Allmend zur Thur. Bei Schiessbetrieb ist eine Umleitung möglich. Der Weg folgt der Thur aufwärts durch den Auenwald bis zur Brücke bei Pfyn, wo der Biberlehrpfad beginnt. Bald verraten angenagte Bäume und Astburgen im Wasser die Anwesenheit des Bibers. Wer die Tiere beobachten möchte, beginnt am besten erst kurz vor der Dämmerung nach den Tieren zu schauen, denn Biber sind nachtaktiv. Eine Taschenlampe sollte auf alle Fälle im Gepäck sein. Von den über 450 Bibern in der Schweiz leben gegen 100 im Thurgau, wo sie vor 35 Jahren aus Norwegen im nahen Nussbauersee ausgesetzt worden sind. Zwischen 20 und 30 Tiere bewohnen das Biotop, welches diese Wanderung durchstreift. Es ist möglich, dass Biberköpfe lautlos durchs Wasser gleiten. An zwölf Tafeln an zwei Rundkursen beidseits der Thur erfährt der Besucher Interessantes über das Leben dieser scheuen Wasserbewohner und ihre Gewohnheiten. Wer nicht zu spät dran ist, kann mit dem Bus ab Haltestelle Biberpfad nach Frauenfeld fahren. In einer halben Stunde erreicht man den Bahnhof Felben zu Fuss. Es lohnt sich, die Wanderung dem Flusslauf weiter bis zur Eisenbahnbrücke bei Müllheim zu führen. Dem Bahngleis entlang erreicht man in wenigen Minuten den Bahnhof Müllheim, wo die S-Bahn bis spät am Abend wieder nach Frauenfeld oder weiter nach Winterthur und Zürich fährt.
Göscheneralpsee Nr. 0190
Göschenen — p • UR

Göscheneralpsee

Eine Zweitageswanderung, deren Etappen sich problemlos auch einzeln absolvieren lassen, erschliesst das idyllische Göschenertal, eine vom Urner Reusstal nach Westen gegen die vergletscherte Dammastockgruppe ansteigende Talfurche. Der erste Tag führt von Göschenen hinauf zum Göscheneralpsee. Das zweite Teilstück, etwas kürzer und mit weniger Höhenunterschieden, umrundet den Stausee. Die ganze Route führt durch Granitgestein, was die Chance eröffnet, unterwegs auf ein Spitzlein aus blitzendem Bergkristall zu stossen. Nach einer gemächlichen Einlauf-Stunde zwischen himmelhohen Gebirgsflanken folgt der Abstecher ins Voralptal, eines der unbekanntesten und einsamsten Täler der Zentralschweiz: 300 Höhenmeter bis zur Verebnung bei Sand, wo eine ausgedehnte Rast zwischen Felsblöcken an der Voralpreuss für die Anstrengung des Aufstiegs entschädigt. Nach der Stärkung ein kurzer Abwärts-Rückmarsch von Sand durchs Voralptal zurück ins Göschenertal, dann setzt sich die Wanderung gegen den Staudamm zu fort. Dieser Abschnitt führt durch Moränen des Dammagletschers im Talhintergrund, dessen Zunge vor Jahrtausenden noch bis in tiefere Lagen reichte. Seit 1962 spiegelt sich der Gletscher nun im Stausee, der die Göscheneralp unter Wasser setzte. Damals versank auch das bei Alpinisten legendäre Gasthaus «Dammagletscher»; grösser und moderner wurde ein Nachfolgebau - ideal zum Übernachten - beim Nordende des 540 Meter langen Staudamms erstellt. Eine Umrundung des Gewässers lässt die gerade wegen ihrer baumlosen Kargheit so eindrückliche Bergwelt ohne grosse Anstrengung erleben. Die zweite Etappe der Expedition kann auch unabhängig vom Anstieg durchs Göschenertal absolviert werden: Vom Bahnhof Göschenen fahren Postautos zum Staudamm Göscheneralp hoch.
Rund um den Gantrisch Nr. 0136
Gurnigel, Wasserscheidi — e • BE

Rund um den Gantrisch

Wer die Vielfalt des Gurnigel-Gantrisch-Gebiets an einem Tag kennenlernen möchte, dem sei der Gantrisch-Rundweg empfohlen. Auf der beliebten Rundwanderung ist für jeden etwas dabei: Alphütten zum Einkehren, Wege durch grünes Weideland, schmale Felsgrate, zwei aussichtsreiche Voralpenpässe und selbst eine Besteigung des Gantrisch ist möglich. Von der Wasserscheide, welche die Wasser von Gürbe und Sense trennt, geht es auf breitem Wanderweg mühelos hinein in den Talkessel des Nünenenbergs. Linker Hand blickt man hinab ins Aare- und Gürbetal, nach rechts in das Tal der Sense. Dominierend sind jedoch die steilen Wände von Nünenenflue und Gantrisch, die sich kurz hinter der Alp Obernünenen vor dem Wanderweg aufbauen. Eine Lücke trennt beide Berge voneinander, der Leiterepass. Früher musste man über Leitern nach oben klettern, heute führt ein felsiger Serpentinenweg hinauf. Der markierte Bergweg leitet um den Gantrisch herum, zieht - mit schönen Blicken auf Stockhorn und Niesen - hinüber zur Aussichtswarte des Schibenspitz (ohne Gantrischbesteigung höchster Punkt der Rundwanderung). Noch aussichtsreicher ist es eine Etage höher, auf dem Gipfel des Gantrisch. Dieser lässt sich vom Schibenspitz aus in einer halben Stunde besteigen, trittsichere Berggänger tun dies bereits vom Leiterepass aus (Halteseile). Vom Wetterhorn bis zum Wildhorn reicht die Fernsicht und tief unten liegt das Gantrischseeli. Der Abstieg erfolgt über einen grasdurchsetzten Felsgrat und über Alpweiden, dann über den Morgetepass auf unschwierigem Weg an die Ufer des idyllischen Sees. Von hier aus sind die Obere- wie die Untere Gantrischhütte bzw. die Postautohaltestelle an der Passstrasse in wenigen Minuten zu erreichen.
Klöntalersee Nr. 0137
Rhodannenberg — l • GL

Klöntalersee

Zwei Stauseen stehen am Beginn und am Ende dieser recht langen, doch wandermässig problemlosen Passroute vom Glarnerland in den Kanton Schwyz. Der Klöntalersee ist ein natürliches, durch Bergstürze entstandenes Gewässer, dessen Spiegel vor gerade 100 Jahren durch einen Damm etwas erhöht wurde. Der Wägitalersee hingegen überflutete ein zuvor landwirtschaftlich genutztes Bergtal, um das Unterland mit Elektrizität zu versorgen. Beide Seen werden im Sommer angenehm warm zum Baden. An- und Rückfahrt zur Tour erfolgen am besten mit dem Postauto, wobei die Klöntallinie ab Glarus nur im Sommerhalbjahr verkehrt. Der Anstieg, mit seinen nicht einmal 1600 m ü. M. lässt sich der Schwialppass schon früher als andere alpine Übergänge begehen, erfolgt in zwei Etappen, unterbrochen durch die Ebene von Richisau, wo auch die Kantonsgrenze verläuft. Wer will, kann die Tour also auch erst hier beginnen. Beim Abstieg gegen das Wägital hat man die Sonne im Rücken, was den See mit den sich darin spiegelnden Bergen zum Glitzern bringt. Im Unterschied zum Klöntalersee mit seiner gewaltigen Felskulisse vermochte der jüngere und weniger spektakuläre Wägitalersee kaum literarische Wellen zu schlagen. Unserer Begeisterung tut dies keinen Abbruch, Hauptsache sind die Forellen: Fangfrisch auf der Restaurantterrasse serviert, helfen sie, die unterwegs verbrauchten Kräfte rasch zu regenerieren.
Auberge de l'Onde, St-Saphorin Nr. 0128
Lutry — n • VD

Auberge de l'Onde, St-Saphorin

Einst war sie Charlie Chaplins Stammbeiz, heute ist die Auberge de l’Onde im romantischen Weindörfchen St-Saphorin ein beliebtes Wanderziel im Lavaux. 2007 wurde das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Romandie ins Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen: Die kunstvoll angelegte Terrassenlandschaft bildet eine einmalige Kulturlandschaft. Hier finden sich malerische Dörfer, verwinkelte Strässchen mit Natursteinmauern und lauschige Aussichtspunkte. Überall kann man kleine Pinten und Caves entdecken, die zum Degustieren einladen. Drei Weinbaugebiete durchquert die Wanderroute, die von Lutry nach St‑Saphorin führt; dahinter folgt Chardonne. Villette, Epesses, Dézaley – alles klingende Namen mit grosser Geschichte. Das gilt besonders für den Dézaley, der in der steilsten und gleichzeitig ältesten Weinbauzone gedeiht: Bereits im 12. Jahrhundert wurden die Terrassen von Zisterziensermönchen angelegt. Aber auch die anderen Etiketten profitieren von den berühmten «drei Sonnen» des Lavaux: der Sonne am Himmel, der Sonne, die vom Genfersee zurückgestrahlt wird, und der Sonne, die der Boden als Wärme speichert. So hat es der Dichter Ferdinand Ramuz beschrieben, wahrscheinlich bei einem Glas Wein im Dorfkern von St‑Saphorin. Hier liegt auch unser kulinarisches Wanderziel. In der prächtigen Auberge de l’Onde gibt es Terroirküche vom Feinsten. Zum Angebot in der gemütlichen Pinte gehören Felchen aus dem Lac Léman, Entrecôte vom Grill, Tartare, diverse Salatteller sowie kalte Plättli mit Wurstspezialitäten und würzigem Tomme aus der Romandie. Wer es ganz edel mag, kann im imposanten Cheminéesaal im oberen Stock eine erstklassige Gourmetküche geniessen, die allerdings auch ihren Preis hat. Ergänzt sei, dass die Wanderung ausschliesslich über asphaltierte Strassen führt. Trotzdem gehört sie vom Erlebniswert her zu den Perlen der Romandie.
Mont Tendre Nr. 0083
Le Pont — z • VD

Mont Tendre

Die Schweizer Jurahöhenwege bieten dem Wanderer ein weitmaschiges Netz an Strecken mit wenig Schwierigkeiten. Auf sechshundert Kilometer kann er hier zwischen Zürich und Genf unterwegs sein. Mit seinen 1679 Metern ü.M. stellt der Mont Tendre die höchste Erhebung des Schweizer Jura dar. Vom gesamten Jura überbietet ihn nur der Gipfel der Cret de la Neige in Frankreich um 40 Höhenmeter. Wunderschöne ausgiebige Wanderwege führen in der Nähe des Lac de Joux in der Westschweiz durch Kalkstein garnierte Wald- und Weideflächen über eher sanfte Gebirgsrücken zu seinem Gipfel hinauf. Alphütten laden unterwegs ein und Kühe stehen Spalier. Manchmal versperren sie auch den Weg. Als Höhepunkt einer Wanderung auf dem Jura Höhenweg zwischen Vallorbe und Col du Marchairuz bietet der Gipfel des Mont Tendre bei klarem Wetter herrliche Ausblicke über den Genfer See bis zu den dahinter liegenden Savoyer Alpen. Wer in dieser Region wandern möchte, sollte sich gut informieren über die teilweise raren Verkehrsanbindungen. Eine Bahnlinie verbindet Vallorbe mit Le Pont und Le Brassus am Lac de Joux. Nur an den Wochenenden im Sommer gibt es eine Buslinie zwischen Col de Marchairuz und Le Brassus, die nach Nyon führt. Für eine Übernachtung im Hotel Col de Marchairuz sollte man sich besser rechtzeitig voranmelden. Mit einer Zwischenübernachtung lässt sich die Weite der Jurahöhen erst richtig auskosten. Verschiedene Möglichkeiten bieten sich danach an, um seinen Wanderweg fort zu setzen.
Weissenstein Nr. 0100
Stn. Oberdorf — n • SO

Weissenstein

Wo einst das Jurameer wogte, brandet heute im Herbst häufig Hochnebel an den Jurasüdfuss. Darüber erhebt sich, die hellen Abstürze in der Sonne glänzend, der Weissenstein als Solothurns Hausberg. Diesen Wanderklassiker wollen wir auf einer wenig begangenen, doch landschaftlich äusserst lohnenden Route erklimmen: von der Bahnstation Oberdorf (Linie Solothurn-Gänsbrunnen-Moutier) durch den Felsenkessel der Steinig Chlus zum Gasthof Hinter Weissenstein. Vor dem Anstieg gibt es einen Abstecher zum Steinbruch Steingrueben, wo in steilgestellten Kalkplatten zahlreiche Saurierfährten entdeckt worden sind. Die 145 Millionen Jahre alten Abdrücke 50 Tonnen schwerer Pflanzenfresser stehen als sensible Geotope unter Naturschutz und lassen sich von einer Beobachtungsplattform mit Informationstafeln in Augenschein nehmen. Der anschliessende Zickzackweg führt rasch in die Höhe und zu dieser Jahreszeit oft aus grauer Nebelwatte in strahlendes Herbstwetter unter tiefblauem Himmel. Gleich drei Gaststätten mit Sonnenterrassen laden dann auf dem Weissenstein zur verdienten Rast ein. Beim traditionsreichen, doch modern renovierten Kurhaus bei der Sesselbahn-Bergstation öffnet sich über dem Nebelmeer das 400 Kilometer umfassende Alpenpanorama zwischen Säntis im Osten und Montblanc im Westen. Noch eindrücklicher ist die Aussicht von der nahen Röti auf 1395 m ü. M., wo der Rundblick nun auch über die benachbarten Jurahöhenzüge geht. Nach der Rückkehr auf gleichem Weg zum Kurhaus wartet die Talfahrt auf luftigem Sessel am Drahtseil nach der Bahnstation Oberdorf.
Auf dem Prättigauer Höhenweg aufs Jägglisch Hora Nr. 2124
Madrisa — z • GR

Auf dem Prättigauer Höhenweg aufs Jägglisch Hora

Der Prättigauer Höhenweg führt auf seiner ersten Etappe von Klosters nach St. Antönien. Besonders schön: Die Aussicht vom Jägglisch Horn ins Rätikon und die Bündner Alpen. Gestartet wird die Wanderung mit einer Gondelfahrt nach Madrisa, wo der Wandertag mit einem Kaffee auf der Sonnenterrasse gemütlich beginnt. Für Kinder lockt ein grosser Spielplatz. Über eine Alpweide steigt der Weg von hieraus in Richtung Jägglisch Horn an. Er wird stetig schmaler und steiniger und schlängelt sich dem Hang entlang durch eine lichte Waldlandschaft, mit schönster Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Der Weg ist gut ausgebaut, aber stellenweise exponiert und an schwierigen Stellen mit Seilen zum Festhalten gesichert. Es empfiehlt sich schwindelfrei und trittsicher zu sein. Bei Zastia mündet der Weg in einer kleinen Ansammlung von Alphütten. Von hier aus führt ein gemächlicher aber stetiger Anstieg durch üppige Blumenweiden bis zum Fürggli auf 2255 MüM. Nach zehn weiteren Minuten erreicht man den Jägglischhorngipfel auf 2290 Metern. Zurück beim Fürggli macht eine Holzbox neugierig. Verbirgt sich darin ein Gipfelbuch? Nein, es ist Flasche Kirsch mit sechs kleinen Gläsern: Ein Gipfeltrunk, wem es beliebt. So oder so lohnt es sich hier oben eine Pause einzulegen: Die Aussicht auf das Rätikon auf der einen und auf die Dreitausender der Bündner Alpen auf der anderen Seite ist gewaltig. Nachher geht es erst steil im Zickzack bergab, dann gemächlicher mit Blick auf die schroffen Felswände der umliegenden Berge. Ab Hintersäss ist wieder Alpbetrieb. Gut ausgebaute Alpstrassen führen hinab ins Walserdorf St. Antönien. Wer es flotter mag, kann ab Alp Ascharina ein Trottinett mieten und die noch gut fünf Kilometer ins Dorf auf Rädern unternehmen.
Unbekannte Gipfel im Greyerzerland Nr. 2131
Estavannens, Dessous — e • FR

Unbekannte Gipfel im Greyerzerland

Den Schweizer Wanderinnen und Wanderern ist das Greyerzerland vor allem aufgrund seiner berühmtesten Berge – wie dem Moléson, dem Vanil Noir oder den Gastlosen – ein Begriff. Was viele dieser Wanderlustigen, die vor allem in den Sommermonaten jeden Morgen im Bahnhof Bulle aus dem «Chocolat Express» steigen, nicht wissen ist, dass es in der Region noch viele andere schöne Gipfel gibt, die von den Einheimischen gerne bestiegen werden. Der Vanil du Van, manchmal auch einfach Le Van genannt, ist einer dieser Gipfel. Obwohl er –im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn – im Schatten seines berühmten grossen Bruders, des Vanil Noir, liegt, lohnt sich der Weg nach oben allemal. Die Wanderung beginnt in Estavannens, mitten im Intyamon-Tal. Nachdem ein Besuch der Dah-Kapelle oberhalb des Dorfes für gute Energie gesorgt hat, beginnt der Aufstieg durch den Wald zur Alphütte La Cierne. Danach wird der offene Weg steiler. Es empfiehlt sich, nicht vor Vacheresse anzuhalten, sondern erst oben auf 1747 Meter über Meer eine wohlverdiente Pause einzulegen, um die üppige grüne Landschaft zu bewundern. Von hier aus führt ein angenehmer Gratweg zum ersten Gipfel: Les Merlas auf 1907 Meter über Meer. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Hauptziel dieses Wandertags – dem Vanil du Van auf 1965 Meter über Meer. Vom Gipfel aus beginnt nun der Abstieg in Richtung Grandvillard. Beim Überqueren des Col du Tsermon, auf dem die gleichnamige Tsermon-Hütte steht, lohnt es sich, die Aussicht nach Osten zu geniessen. Hundertfünfzig Meter weiter unten lädt die von der SAC Sektion La Gruyère betriebene Bounavaux-Hütte mit ihrer grosszügigen Terrasse zum Verweilen ein. Noch etwas weiter unten, auf der Höhe von La Coudré, haben Wanderinnen und Wanderer die Gelegenheit, bei einem Abstecher zum gleichnamigen idyllischen kleinen Bergsee die Füsse zu baden, bevor sie den letzten Teil der Route in Angriff nehmen, die sie zum Dorf Grandvillard führt. Achtung: Die Busse nach Bulle verkehren nicht stündlich. Konsultieren Sie also vorgängig den Busfahrplan.
Schulreise ins Luthertal / Luthern– Palmegg via Schwarzenbach Nr. ST-372
Luthern, Dorf

Schulreise ins Luthertal / Luthern– Palmegg via Schwarzenbach

Idyllisch am Fusse des Napfs gelegen gilt das Luthertal unter Wanderfreunden und Naturliebhabern als Geheimtipp. Entdecken Sie die einzigartige Naturlandschaft des Napfberglandes mit Ihrer Schulklasse.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Anreise mit dem Bus ins Luthertal bis zur Bushaltestelle Luthern Dorf.

Vormittag

Wanderung über den Schwarzenbach in die Palmegg.

Mittagessen

Bräteln bei der Brätelstelle Palmegg mit toller Aussicht.

Nachmittag

Ergänzen Sie Ihre Schulreise mit einem Kräuterangebot von NATUREA – Andrea Kopp. Zum Beispiel Lippenpomade selber machen. Bei einem Spaziergang werden die essbaren Pflanzen vor der Haustür entdeckt. Danach stellen wird ein Lippenbalsam her zum mit nach Hause nehmen. Dauer: ca. 2 Stunden Preis pro Kind: CHF 8.00

Ziel

Nach dem Lippenpomaden herstellen geht es zu Fuss zurück an die Bushaltestelle Luthern Dorf.

Variante

Anstelle der Lippenpomaden können auch Birkenzucker hergestellt werden.

Links

Links

Schulreisen - natürlich LUTHERTAL (natuerlich-luthertal.ch)

Sentier découverte de l’abeille mellifère, insecte forestier Nr. ST-371
Vaulruz-Sud, gare

Sentier découverte de l’abeille mellifère, insecte forestier

FreeTheBees a pour mission de protéger l’abeille mellifère et la soutient dans son retour vers la vie sauvage en créant des habitats (cavités) et des espaces de nourriture (prairies fleuries et/ou jardins-forêts)

Zeitplan

Programme - Variante

Lors d’une visite guidée gratuite pour les écoles, chaque élève reçoit un « cahier découverte » à compléter sur le parcours

Links

Lien

FreeTheBees notre mission : protéger l'abeille mellifère

Sensorium Rüttihubelbad Nr. ST-369
Walkringen, Rüttihubelbad

Sensorium Rüttihubelbad

Wanderung ab Worb nach Walkringen Rüttihubelbad. Besuch im Sensorium. Auf 1'500 m2 erleben Sie an 70 Stationen Klänge, Farben, Schwingungen und Düfte. Physikalische Phänomene mit Licht und Dunkelheit bringen Sie zum Staunen und lassen Sie Naturgesetze erforschen.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Anreise aus Bern oder Thun nach Worb mit dem Zug.

Vormittag

Anreise und Wanderung ins Rüttihubelbad.

Mittagessen

Mittagessen im Restaurant oder Picknick draussen. Von Frühling bis Herbst gibt es eine Grillstelle, teilweise gedeckt.

Nachmittag

Besuch im Sensorium. Auf Wunsch mit Gruppenführung.

Ziel

Rückreise mit dem Postauto-Bus von Rüttihubelbad (Bushaltestelle direkt beim Sensorium) nach Worb.

Zu beachten

Wanderung wird nicht vom Sensorium organisiert.

Links

Willkommen | Stiftung Rüttihubelbad (ruettihubelbad.ch)

Anreise zu Fuss | Stiftung Rüttihubelbad (ruettihubelbad.ch)

12 Angebote im Naturpark Pfyn-Finges Nr. ST-368
Oberdorf • VS

12 Angebote im Naturpark Pfyn-Finges

Der Naturpark Pfyn-Finges fördert einen sorgfältigen Umgang mit unseren Ressourcen und verantwortungsvolles Handeln. Ziel ist es, den Kindern einen spielerischen und handlungsorientierten Zugang zu den Themen zu ermöglichen. Sie finden sicherlich ein Thema das Ihnen und Ihrer Schulklasse gefallen wird: Baumeister Biber, Der Junge Fuchs, Erlebnisplatz Kies, Geologie Illgraben, Ich als Teil der Natur, Insekten&co, Schatzsuche, Vogelparadies Leukerfeld, Wasser erFahren un Wasserlabor am Bach.

Zu beachten

Naturpark Pfyn-Finges Kirchstrasse 6 3970 Salgesch Tel. +41 (0)27 452 60 60 admin@pfyn-finges.ch www.pfyn-finges.ch. Alle Fotos von www.pfyn-finges.ch

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Link zu Website

https://www.pfyn-finges.ch/de/bildung/schulangebote

Trusera Suonen und Zauberwald Nr. ST-367
Tellenhaus

Trusera Suonen und Zauberwald

Nach einem wunderschönen Spaziergang entlang der Trusera erreichen Sie den Zauberwald. Bewusst wird nur eine begrenzte Anzahl an individuell an die Landschaft und Geschichte angepassten Spielgeräten fest einrichtet. Der eigentliche Spielplatz ist die Natur mit unendlich vielen Möglichkeiten. Mit Fernrohren geht’s von Posten zu Posten. Und was für Posten! Hängebrücke, Kletterwand, Alphornrutsche, Barfussweg oder ein Holzzug warten darauf, Teil der spannenden Abenteuer der Kinder zu sein.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Ernen, Dorfplatz (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)

Vormittag

Der Zauberwald auf dem Wasen, wo knorrige Rottannen und moosige Felsblöcke eine bizarre Landschaft bilden, bietet Familien mit Kindern im Alter von 3 bis 10 Jahren ein attraktives Ziel für halb- oder ganztägige Ausflüge.

Mittagessen

Nach anstrengenden Erkundungstouren und Spielen haben Klein und Gross sicherlich Hunger. Der Grillplatz mit mehreren Grillstellen, Tischen und Bänken ladet zum Verweilen ein.

Nachmittag

Kinder können hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen und mit natürlichen Materialien wie Tannzapfen, Ästen, Steinen und Wasser spielen.

Ziel

Ernen, Wasen-Zauberwald (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)

Variante

Um den Tag abzurunden, können Sie ihn auch mit einem Maultierritt durch das Binntal kombinieren, die berühmte Hängebrücke von Fürgangen besuchen oder nach Fiesch mit seinen zahlreichen Aktivitäten fahren.

Zu beachten

Wanderweg. Fotos: 1. www.valais.ch 2. www.myswitzerland.com

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Link zu Website

http://www.zauberwaldernen.ch/

Radfahren und Schwimmen, what else? Nr. ST-366
Obergesteln

Radfahren und Schwimmen, what else?

Die vorgestellte Velotour ist ein Teil der Rhone-Route-Etappe "Oberwald-Brig". Hübsche Dörfer mit schönen Barockkirchen, Arvenwälder, insektenreiche Blumenwiesen und würziger Harzduft begleiten die Velofahrer durch das sonnige Hochtal. Schon bald wähnt man sich in einer Art «Fahrflow» wenn man durch die typischen Auenwälder geht. Wir empfehlen Ihnen jedoch, einen Zwischenstopp einzulegen und den Geschinersee zu genießen, ein kleines Paradies in der Mitte der Route.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Obergesteln (Bahnhof)

Vormittag

Transport und Radfahren zum Geschinersee

Mittagessen

Der Geschinersee ist der perfekte Ausflugsort für einen warmen Sommertag. Im glasklaren Wasser kommst du garantiert zu deiner Abkühlung. Auch eine Grillstelle und verschiedene Bänke und Tische sind verfügbar und dürfen benutzt werden.

Nachmittag

Auch Stand up Paddeln ist hier möglich. Mit seinem ruhigen Wasser ist der Geschinersee der perfekte Ort um das "Paddeln" zu lernen. Die Stand up Paddles können bei Betriebszeiten im Container am Rand des Geschinersees gemietet werden.

Ziel

Nachdem Sie den See ausgiebig genossen haben, erreichen Sie den Bahnhof von Blitzingen.

Variante

Für Abenteuerlustige ist die 14 km lange Canyoning-Tour zwischen Oberwald und Gluringen eine weitere Möglichkeit, die Region und die Rhone zu besuchen.

Zu beachten

Mehr Informationen über den Fahrradteil hier: https://www.schweizmobil.ch/de/veloland/routen/route/etappe-01297.html Fotos: 1. www.valais.ch 2. Beatrice Nuenlist 3. Christian Pfammatter (www.goms.ch)

Links

Link zu Website

https://www.goms.ch/poi/geschinersee

Sonnenwanderung und  Brotbacken von A bis Z Nr. ST-365
Hüsmattä

Sonnenwanderung und Brotbacken von A bis Z

Diese Wanderung wird die Schülerinnen und Schüler in die Bewunderung der Natur eintauchen lassen. SchülerInnen vom Kindergarten bis zur Oberstufe können dann selber erfahren, wie Körner aus den Ähren befreit und gemahlen werden. Sie kneten und formen ein Brot und nehmen es am Schluss nach Hause. Die SchülerInnen verlassen Erschmatt nicht nur mit selbst gemahlenem Mehl und selbst gebackenem Brot. Sie haben Tradition, Natur und Können miteinander verbunden und werden sich daran erinnern.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Jeizinen Bergstation (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)

Vormittag

Transport und Wandern

Mittagessen

Picknick in Erschmatt

Nachmittag

Brotbacken von A bis Z in Erschmatt oder andere zusätzliche Aktivität

Ziel

Erschmatt Dorf (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)

Variante

Das Hallenbad Steg ist ein ideales Ausflugsziel für Einheimische und Feriengäste. In den Sommermonaten lädt der Aussenbereich mit grosser Liegewiese und einem Kinderfreibad zum Sonnenbaden ein. Pump-Track: Beim Hallenbad Steg können bei Bedarf Velos, Trotties und Laufräder mit Helm gemietet werden.

Zu beachten

Wanderweg. Sehen Sie sich die verfügbaren Picknickplätze in der Region unter an: https://www.gampel-bratsch-tourismus.ch/attraktionen/grillplatz Fotos: 1. und 2. www.erschmatt.ch 3. www.gampel-bratsch-tourismus.ch

Links

Link zu Website

https://www.erschmatt.ch/angebote/choruwerkstatt-vom-korn-zum-brot/