• Kurz vor Roche-d’Or findet man ein grosses Feld voller gelber Narzissen. Bilder: natur-welten.ch

    Kurz vor Roche-d’Or findet man ein grosses Feld voller gelber Narzissen. Bilder: natur-welten.ch

  • Der Grenzstein bei Sous les Roches stammt aus der Zeit, als der Jura noch zum Staate Bern gehörte.

    Der Grenzstein bei Sous les Roches stammt aus der Zeit, als der Jura noch zum Staate Bern gehörte.

  • Die Narzissen künden den Frühling an. Noch bevor Büsche und Bäume Laub tragen.

    Die Narzissen künden den Frühling an. Noch bevor Büsche und Bäume Laub tragen.

  • Damvant, Fête des narcisses 1939. Bild: Collection Musée de l’Hôtel-Dieu à Porrentruy, Fonds Albert Perronne

    Damvant, Fête des narcisses 1939. Bild: Collection Musée de l’Hôtel-Dieu à Porrentruy, Fonds Albert Perronne

  • Damvant, Fête des narcisses 1939. Bild: Collection Musée de l’Hôtel-Dieu à Porrentruy, Fonds Albert Perronne

    Damvant, Fête des narcisses 1939. Bild: Collection Musée de l’Hôtel-Dieu à Porrentruy, Fonds Albert Perronne

    Réclère — Chevenez, place la Grangette • JU

    Narzissentour durch die Haute-Ajoie

    Grenzgänger im äussersten Zipfel der Schweiz

    Auf den Wiesen der Haute-Ajoie blühen meist ab der zweiten Märzhälfte zu Tausenden die wilden Osterglocken. Die Wanderung von Réclère nach Chevenez ist aber auch ein Gang durch die Geschichte. Besonders deutlich wird dies auf dem Abschnitt, der direkt der Grenze zu Frankreich entlangführt. Alle paar Hundert Meter stehen hier handgemeisselte Grenzsteine aus verschiedenen Epochen. Auf einigen ist die Lilie als Zeichen der französischen Monarchie und der Berner Bär als Wappentier des einst grössten Stadtstaates nördlich der Alpen eingemeisselt. Auf anderen steht schlicht RF für République française und CS für Confédération suisse.
    Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich beim Schulhaus von Réclère. Von dort führt der Weg gegen Süden zunächst über die Felder und dann durch den Wald in Richtung Roche-d’Or, wo man die Osterglocken antrifft. Im winzigen Weiler gibt es eine kleine Kapelle mit farbigen Fenstern zu bewundern. Ihr Innenraum wird von der tiefen Frühlingssonne geheimnisvoll verzaubert. Danach folgen noch knapp 100 Höhenmeter bis zum Aussichtsturm bei La Faux d’Enson. Von hier überblickt man bei guten Bedingungen nicht nur einen grossen Teil des Juras, sondern auch die Berner Alpen, den Schwarzwald, die Vogesen und die Franche-Comté.
    Nach dem Abstecher geht es weiter in Richtung La Vacherie Dessus, des letzten Gehöfts vor der französischen Grenze. Die Familienkapelle ist einst von Schweizer Soldaten während des Aktiv- diensts renoviert worden. Anschliessend führt der Weg oberhalb des Felsenkessels Sous les Roches teilweise direkt der Grenze entlang und dann durch den Wald hinab ins Dorf Chevenez.

    Information

    Erreichbar sind Réclère und Chevenez mit dem Postauto von Porrentruy aus.

     

    Auberge Bellevue, Roche-d’Or, 032 476 66 26, www.loiseliere.ch
    Restaurant Le Cheval Blanc, Chevenez,
    032 476 62 31, www.lechevalblanc-chevenez.ch
    Grotten von Réclère und Préhisto-Parc,
    032 476 61 55, www.prehisto.ch

    Wanderung Nr. 1858

    Revision 2024 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Reto Wissmann, 2021

    Wanderroute

    Réclère
    0:00
    Réclère, village
    Réclère, village

    Roche-d'Or
    1:15
    1:15
    La Faulx d‘Enson
    1:40
    0:25
    La Vacherie Dessus
    2:00
    0:20
    Chevenez, place la Grangette
    3:55
    1:55
    place la Grangette
    place la Grangette

    Höhenprofil

    Tags

    Jura Jura Wanderung Sommer für Familien mittel T1

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