Bestes Fachmagazin der Schweiz
Nach 2014 hat DAS WANDERN zum zweiten Mal den Q-Award gewonnen, den Preis für das beste Fachmagazin der Schweiz. DAS WANDERN überzeuge mit einem inhaltlich, gestalterisch und strategisch ganzheitlichen Konzept, das die Leserinnen und Leser auf allen Kanälen mitnehme und begeistere, heisst es in der Laudatio. Die Auszeichnung wurde Ende Jahr im Rahmen der Trendtagung des Verbands Schweizer Medien in Zürich verliehen.
Die lieben Fans markieren ihr Revier
«Ob auf dem Appenzeller Hochhamm oder auf der Schönmatt beim Gempen SO: Auf meinen Wanderungen sehe ich immer wieder, wie Fussball- und Eishockeyfans zuschlagen. Überall markieren sie ihr vermeintliches Revier mit Klebern. Sie verschonen dabei auch die gelben Rhomben und Wegweiser nicht – und das finden unsere Wanderwegmitarbeiter gar nicht lustig. Denn kleben die Dinger länger dort, ist das Putzen aufwendig. So bin ich im letzten Frühling gleich zur Tat geschritten und habe auf meiner Wanderung Kleber um Kleber entfernt. Und mir eine lustige kleine Vergeltungsaktion ausgedacht. Mehr darüber in meinem neusten Blogpost.»
Rémy Kappeler bloggt als Wanderpapa der Schweizer Wanderwege
blog.schweizer-wanderwege.ch
Geführte Wanderung
Unterwegs mit Hansueli
«Das Beisental zwischen Merishausen und Opfertshofen ist ein Bijou, das viele nicht kennen», erklärt der langjährige Wanderleiter Hansueli Zürcher, der am 25. März eine geführte Wanderung vom Schaffhauser Randen in den Reiat anbietet. Die Wanderung führt durch das Naturschutzgebiet Gräte, durch das Beisental über Verenafohren, das auf deutschem Gebiet liegt, nach Opfertshofen.
Hansueli ist pensionierter Förster und hat über 30 Jahre Wälder im Schwarzwald betreut, die dem Kanton Schaffhausen gehören. So weiss er viel über die Natur und die Umgebung zu erzählen: «Es kann sein, dass wir bereits eine Küchenschelle als Frühlingsboten antreffen. Möglich ist aber auch, dass wir noch Schnee sehen.» Die Tour ist nämlich Teil der Mittwochswanderungen der Schaffhauser Wanderwege: Diese finden von Oktober bis April alle zwei Wochen statt und lassen einen die Landschaft so erleben, wie sie in der entsprechenden Jahreszeit gerade ist.»
Wandern und rätseln
Hiky, das Maskottchen der Zürcher Wanderwege, hat seinen Feldstecher verloren. Es braucht die Hilfe von Familien. Auf dem Hörpfad vom Horgen durch den Sihlwald bis zum Wildnispark Zürich lauschen Kinder einer lustigen Geschichte und lösen spannende Aufgaben. Dazu gib es ein Rätselheft, das kostenlos bestellt werden kann:
zuercher-wanderwege.ch
Ab ans Meer!
Zehnmal zog Jürg Schaffhuser in den letzten 35 Jahren von Luzern aus los. Und wanderte in unzähligen Etappen an die Ränder Europas. «Selten mäandrieren die Gedanken so schön wie beim Weitwandern», hat er festgestellt. Er präsentiert seine Erfahrungen noch bis im August in einer Ausstellung im Luzerner Gletschergarten, in Zusammenarbeit mit den Luzerner Wanderwegen.
gletschergarten.ch
Wo es gurgelt, zischt und rauscht
Die Uferwanderung von Iseltwald nach Brienz ist erfrischend. Zuerst geht es friedlich dem Brienzersee entlang, dann hinauf zu den tosenden Giessbachfällen. Die Tour ist einer von 52 Vorschlägen aus dem ganzen Kanton Bern, welche die Berner Wanderwege in ihrem neuen Führer «Wandern am Wasser» vorstellen.
bernerwanderwege.ch