• Am Fuss des Rothore. Im Hintergrund entspringen die roten Quellen.

    Am Fuss des Rothore. Im Hintergrund entspringen die roten Quellen.. Vignetta: Sabine Joss

  • Der Alpweg zwischen der Grimmialp und Nidegg.

    Der Alpweg zwischen der Grimmialp und Nidegg.. Vignetta: Sabine Joss

  • Auf der Alp Grimmi.

    Auf der Alp Grimmi.. Vignetta: Sabine Joss

  • Rothore und Chalberhöri.

    Rothore und Chalberhöri.. Vignetta: Sabine Joss

  • Bei den roten Quellen.

    Bei den roten Quellen.. Vignetta: Sabine Joss

  • Das Wasser selbst ist klar, nur seine Fliesswege sind rot gefärbt.

    Das Wasser selbst ist klar, nur seine Fliesswege sind rot gefärbt.. Vignetta: Sabine Joss

  • Herbstlicher Wald als Wegbegleiter.

    Herbstlicher Wald als Wegbegleiter.. Vignetta: Sabine Joss

    Schwenden i.D., Grimmialp • BE

    Wanderung zu den roten Quellen im Naturpark Diemtigtal

    Der Naturpark Diemtigtal ist eingebettet zwischen Bergketten rund um das Diemtigtal. Typisch für das Parkgebiet sind einzigartige Kultur- und Berglandschaften, die sorgfältig gepflegt werden, damit die reichhaltige Flora und Fauna erhalten bleibt. Alpenpflanzen und -tiere wie Orchideen- und Enzianarten, Steinbock, Gämse und Adler wachsen und leben hier. Die Wanderung führt zu den roten Quellen am Fuss des Rothorns. Zur Hochblüte der Bade- und Wasserkurenzeit im 19. Jahrhundert reisten ihretwegen Kurgäste aus ganz Europa an. Das begehrte Quellwasser wurde damals in einer Leitung von der Quelle bis zum Kurhaus auf der Grimmialp geleitet. Die Wanderung beginnt mit einem steilen Aufstieg durch den Bergwald zur Alp Grimmi (Richtung Grimmifurggi). Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zur roten Quelle, die sich jedoch nicht direkt am Wanderweg befindet. Um sie zu finden, folgt man den weissen Richtungszeigern. Im Wasser der Quelle befindet sich gelöstes Eisen, das sich absetzt und rote Spuren hinterlässt – das Wasser selbst ist durchsichtig. Hinter den Quellen türmen sich die eindrücklichen Felswände des Rothorns. Über die Alp Grimmi führt der Wanderweg wieder Richtung Grimmialp zurück. Am Ziel angekommen lässt sich die Wartezeit auf den Bus gemütlich auf der Sonnenterrasse beim Restaurant verkürzen oder beim Einkaufen von lokalen Produkten im nahen Hofladen.

    Informazione

    Naturpark Diemtigtal, 033 552 26 00 diemtigtal.ch

    Berghaus Grimmi, 079 412 71 89

    Escursione Nr. 2175

    Pubblicato 2024 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Sabine Joss

    Percorso dell'escursione

    Mostra su swisstopo
    Schwenden i.D., Grimmialp
    0:00
    0:00
    Alp Grimmi
    1:45
    1:45
    restaurant
    Nideggwald
    3:00
    1:15
    Schwenden i.D., Grimmialp
    3:50
    0:50
    Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

    Proposte escursionistiche

    Filigrane Gäste an den Gastlosen Nr. 2241
    Abländschen, Jaungrund • BE

    Filigrane Gäste an den Gastlosen

    Nicht umsonst werden die Gastlosen zuweilen als Saanenländer Dolomiten bezeichnet. Wie eine überdimensionale Zahnreihe ragen bis zu 300 Meter hohe, schier senkrechte Felswände in den Himmel im Grenzgebiet der Kantone Bern, Freiburg und Waadt. Es ist eine zauberhafte Landschaft mit wunderbaren Alpweiden und Bergwiesen, auf denen es bei schönem Sommerwetter nur so summt und brummt. Die Rundwanderung startet und endet bei der Postautohaltestelle «Abländschen, Jaungrund». Der Weg führt stetig bergan über Weiden bis zum ersten Etappenziel, dem Obere Ruedersberg. Kurz hinter der Alp ist ein Autoparkplatz mitsamt WC-Kabine eingerichtet, den vor allem Kletternde gern nutzen. Der Weg führt nun kurz einem Bergbach entlang, an dessen Ufer der Schlangenknöterich und andere feuchteliebende Pflanzen wachsen. Am besten zieht man zwischen Ende Mai und Ende August an einem sonnigen und nicht allzu windigen Tag los. Bei solchen Bedingungen fliegen nämlich entlang des Wegs Dutzende Schmetterlinge mit ihren filigranen Flügelchen von Blüte zu Blüte. Dann wird es steiniger, und ein ruppiger, kurzer Anstieg führt bis an den Fuss der Wandflue. Wer Glück hat, kann hier den Apollofalter finden, der mit seinen roten Augenflecken auf den weissen Flügeln unverwechselbar ist. Über eine steile Alpwiese und durch ein kleines Waldstück geht es der Wand entlang immer weiter aufwärts. Das Panorama – Richtung Süden zum Grischbachtal und gegen Osten Richtung Simmental – ist beeindruckend. Dann ist der Anstieg geschafft: Flach führt der Weg nun teilweise über Kalkschutt bis zu Wolfs Ort, einem Übergang zur Freiburger Seite der Gastlosen. Diese Wanderung bleibt auf der Berner Seite, führt im Zickzack hinab in Richtung Oberi Bire am Venners Chöpfli und danach ungefähr einen Kilometer auf einer asphaltierten Strasse wieder zurück in Richtung Obere Ruedersberg. Der Weg zum Postauto ist nun derselbe wie am Anfang der Wanderung.
    Auf dem Talweg von der Grimmialp nach Oey Nr. 1403
    Grimmialp — Oey • BE

    Auf dem Talweg von der Grimmialp nach Oey

    Das Diemtigtal ist von reizvollen, intakten Kulturlandschaften mit viel wertvoller historischer Bausubstanz geprägt. Abgesehen von den Dörfern Diemtigen (1986 für sein intaktes Dorfbild mit dem Wakker-Preis ausgezeichnet) und Oey gibt es im Tal vorwiegend Streusiedlungen. Wandergenuss für jedermann verspricht der Talweg. Der Klassiker führt von der Grimmialp auf einfachen Wanderwegen und ohne nennenswerte Aufstiege talauswärts nach Oey. Postautohaltestellen am Weg ermöglichen problemlos individuelle Anpassungen der Tour. Auf einem Teil der Strecke ist zudem der Diemtigtaler Hausweg angelegt, der zu einer Reihe von stattlichen, reich verzierten Holzwohnhäusern und Ökonomiegebäuden führt. Der Talweg verläuft abwechslungsweise auf breiten Kiessträsschen und schmaleren Wald- und Wiesenpfaden. Von der Postauto-Endstation Grimmialp gelangt man am Blauseeli vorüber und dem Senggibach entlang zum Talflüsschen Fildrich. Der gut ausgebaute Uferweg führt über den Weiler Schwenden zum Wasserspielplatz «Gwunderwasser» und danach zum Viehschauplatz Anger. Auf der rechten Talseite geht es weiter nach Riedli, wo erneut auf die linke, sonnige Seite des Fildrich gewechselt wird. Von Wampflen an wird nochmals schattiger Wald durchquert. Kurz vor der Überquerung des zweiten Talflüsschens Chirel gibt es einen kurzen Abschnitt mit etwas stärkerem Gefälle. Von Horboden an ist das Tal merklich weiter und breiter. Im Sommer 2005 richtete hier ein Hochwasser massive Verwüstungen an und riss den Auenwald grossflächig mit. Längst hat sich die Vegetation erholt, doch noch immer erlauben Lücken zwischen dem Jungwuchs schöne Ausblicke ins Tal und zu den umliegenden Bergen. Die lohnende, sehr abwechslungsreiche Wanderung endet bei der Bahnstation am Ende des Dorfs Oey.
    Elsigenalp Nr. 0605
    Undere Elsige • BE

    Elsigenalp

    Der Golitschepass und der Stand sind zwei spektakuläre Logenplätze über dem Kander‑ und dem Engstligental. Beide Aussichtspunkte sind von der Elsigenalp, nahe Adelboden, auf einer wenig schwierigen Rundtour erwanderbar. Von der Talstation bei Elsigbach schwebt man zunächst mit der Luftseilbahn hinauf auf die Elsigenalp. Nur fünf Minuten sind es von der Bergstation bis zum Berghaus Elsigenalp bzw. bis zum Hauptwegweiser bei Undere Elsige (1800 m). Hier folgt man dem gelben Wegweiser in Richtung Obere Elsige bzw. Golitschepass. Der Pfad zieht sich zunächst sanft, am Ende etwas steiler hinauf bis zum Golitschepass (2180 m, ohne Name auf der Landeskarte). Von hier aus lohnt sich der kurze Aufstieg auf das nahe und nur 14 Meter höhere Golitschehöri (2194 m). An welchem Punkt man sich auch befindet auf diesem Höhenzug zwischen Kander‑ und Engstligental, sei es auf dem Golitschepass, auf dem Golitschehöri oder kurze Zeit später auf dem Stand (2280 m), das Panorama auf das Eisgebirge über Kandersteg ist schlicht überwältigend. Genau gegenüber erheben sich, zum Greifen nah, Blüemlisalp, Fründen‑ und Doldenhorn, eine Etage tiefer bettet sich der Oeschinensee in die alpine Landschaft ein. Nur 25 Minuten dauert es vom Golitschepass hinüber zum Stand. Hier folgen Wandernde dem nach rechts abfallenden Pfad (weiss‑rot-weisse Stangen und Markierungen am Fels) und steigen durch grasiges Gelände bis an die Ufer des Elsigseelis ab. Es lohnt sich, hier den Tag ausklingen zu lassen, ehe man dann in einer knappen halben Stunde hinüber zur Luftseilbahn spaziert.
    Einzigartiges Hochtal in der Surselva Nr. 2126
    Burleun (Bergstation) — Breil/Brigels, Pendicularas • GR

    Einzigartiges Hochtal in der Surselva

    Das drei Kilometer lange Hochtal Val Frisal liegt auf 1900 m ü. M. gut versteckt hinter den zackigen Brigelserhörnern. In den 1980er-Jahren stand das Tal auf der Liste für den Bau von potenziellen Wasserkraftwerken. Mit der Aufnahme in das Inventar der Flachmoore und Gletschervorfelder von nationaler Bedeutung dürfte dieses Ansinnen jedoch gestorben sein. Eine nicht allzu anstrengende Rundwanderung führt ab der Sesselliftbergstation Crest Falla (Burleun) leicht absteigend nach Chischarolas, und dann am Ufer des Bergbaches Flem hinauf zur Hochebene. Wunderschöne Blumen, unter anderem die geschützte Männertreu, zieren den Weg und locken unzählige Arten von Schmetterlingen an. Bis zuletzt versteckt sich die breite Schwemmebene mit ihren verzweigten Flussläufen hinter der Wegbiegung. Umso imposanter ist der Blick auf den Talabschluss mit den Dreitausendern Bifertenstock, Piz Frisal und den Brigelser Hörnern. Es lohnt sich, die Wanderschuhe auszuziehen und barfuss einige Schritte im Wasser und über feuchtes Moor zu gehen. Der Rückweg führt nochmals 50 Meter in die Höhe, zuerst flach zur Alp Nova, dann steil hinunter nach Chischarloas. Wer mag, besucht vorher noch den Aussichtspunkt Crap Cavigliauna (2073 m, ca. 45 Minten hin und zurück). Beim Abstieg entlang des Flem befindet sich rechterhand der Fichtenurwald «Uaul Scatlè», ein 150 bis 300 Meter breiter Waldstreifen, der seit Menschengedenken nie bewirtschaftet oder gerodet wurde. Bereits 1909 – fünf Jahre vor Schaffung des Schweizer Nationalparks – hat die Standortgemeinde Brigels beschlossen, den Wald weiterhin in seinem Urzustand zu belassen. Somit gibt es mehr als einen Grund, dem Val Frisal einen Besuch abzustatten.

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