• Diese Wanderung liegt weit im Westen der Schweiz, im Jura.

    Diese Wanderung liegt weit im Westen der Schweiz, im Jura.. Bild: Tatjana Häuselmann

  • Ein Feldweg führt zwischen Acker und Wiesen zum Waldrand.

    Ein Feldweg führt zwischen Acker und Wiesen zum Waldrand.. Bild: Tatjana Häuselmann

  • Einer der vielen Grenzsteine entlang der Grenze zu Frankreich.

    Einer der vielen Grenzsteine entlang der Grenze zu Frankreich.. Bild: Tatjana Häuselmann

  • Die weite Aussicht lädt zum Verweilen ein.

    Die weite Aussicht lädt zum Verweilen ein.. Bild: Tatjana Häuselmann

  • Zwei gelbe Richtungszeiger auf der Weide oberhalb des Waldes.

    Zwei gelbe Richtungszeiger auf der Weide oberhalb des Waldes.. Bild: Tatjana Häuselmann

  • In einer kurzen Passage durch den Wald wird der Weg etwas schmaler.

    In einer kurzen Passage durch den Wald wird der Weg etwas schmaler.. Bild: Tatjana Häuselmann

  • Die Kirche in Rocourt zum Abschluss der Wanderung.

    Die Kirche in Rocourt zum Abschluss der Wanderung.. Bild: Tatjana Häuselmann

    Damvant — Rocourt • JU

    Zwischen Wiesen, Wald und Urzeit durch die Ajoie

    Im äussersten Westen der Schweiz, wo Felder und Wälder an die französische Grenze stossen, beginnt in Damvant JU eine Wanderung durch die stille Landschaft der Ajoie. Der Weg führt zunächst über Wiesen und Feldwege, dann durch einen angenehmen kühlen Wald. Schon bald erreicht man den Préhisto-Parc de Réclère. Hier lohnt sich ein Halt: Es begegnen einem Dinosaurier in Originalgrösse. 45 lebensgrosse Nachbildungen der Urzeittiere sind auf einem Rundweg zwischen Farnen und alten Bäumen anzutreffen – für Kinder und Erwachsene ein faszinierendes Erlebnis. Gleich nebenan liegen die Grotten von Réclère mit ihren eindrucksvollen Tropfsteinformationen, die im Rahmen einer Führung besichtigt werden können. Zurück auf dem Hauptweg wird es wieder ruhiger. Der Pfad führt durch lichten Wald und über offene Wiesen. Bald erscheint das kleine Dörfchen Roche-d’Or, wo alte Steinhäuser und blühende Gärten vom ruhigen Leben im Jura erzählen. Ein Trampelpfad führt über eine Weide mit malerischer Aussicht, bevor der Abstieg in Richtung Rocourt beginnt.

    Information

    Hôtel Camping Restaurant des Grottes, 032 476 72 32, hotelrestaurantdesgrottes.ch

    Auberge Bellevue, 032 476 66 26, roche-dor.ch

    Wanderung Nr. 0771

    Revision 2026 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Tatjana Häuselmann

    Wanderroute

    Damvant
    0:00
    0:00
    Les Grottes de Réclère
    0:36
    0:36
    Roche-d'Or
    1:39
    1:03
    restaurant
    Les Borbets
    2:12
    0:33
    Rocourt
    2:46
    0:34
    Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

    Wandervorschläge

    Vom Klosterdorf Bellelay auf den Montbautier Nr. 2135
    Bellelay, Le Domaine — Tramelan • BE

    Vom Klosterdorf Bellelay auf den Montbautier

    Bellelay befindet sich im nördlichsten Zipfel des Kantons Bern. Das ehemalige Barockkloster aus dem 11. Jahrhundert prägt den kleinen, verschlafenen Ort bis heute. Die Gebäude der ehemaligen Abtei werden jetzt als psychiatrische Klinik genutzt. Der Tête de Moine, ein Halbhartkäse, der noch heute in Rosetten geschabt wird, soll erstmals von den Mönchen des Klosters hergestellt worden sein. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, sich am Ausgangspunkt der Wanderung im Maison de la Tête de Moine mit einer kleinen Stärkung für unterwegs einzudecken. Die Wanderung nach Tramelan ist gleichzeitig die erste von 20 Etappen der Via Berna, die durch den ganzen Kanton zum Sustenpass führt. Sie startet beim Kloster und führt zuerst entlang von Wiesen und Weiden zu einem im Wald versteckten Hochmoor. Weiter geht es über saftige Weiden, wo eine Begegnung mit den einheimischen Kühen nicht ausgeschlossen ist. Der Aufstieg auf den Montbautier kann in den warmen Frühlingsmonaten etwas schweisstreibend sein, wird aber mit einer herrlichen Aussicht auf das umliegende Hügelpanorama belohnt. Eine Feuerstelle lädt zu einer kurzen Rast und Stärkung mit Blick auf den Chasseral ein. Vom Hochplateau führt der Weg wieder durch viele blühende Wiesen und Waldgebiete über den Hügelrücken der Prés de la Montagne nach Tramelan.
    Den Grenzsteinen in der Ajoie nach Nr. 2064
    Damvant, église — Réclère, Les Grottes • JU

    Den Grenzsteinen in der Ajoie nach

    Schon mal bemerkt, dass es auf der Landeskarte der Grenze entlang violette Punkte hat? Zwischen Damvant und Réclère sind es um die 100 – und sie stehen für Grenzsteine. Auch in der Natur gibt es auf dieser Familienwanderung viel zu entdecken. Man streift durch den Wald, in dem ein Bärlauchteppich ausgelegt ist. Bei Pré du Faila klettern die Kinder moosige Felsen hoch, dazwischen treffen sie vielleicht sogar auf den verlorenen Ritter: Irgendjemand hat hier vor langer Zeit eine weisse Statue aufgestellt. Auch die eine oder andere dunkle Felsspalte lädt zur Mutprobe ein. Daneben passiert man eine Lichtung mit Tausenden Gänseblümchen, wandert einen bewaldeten Grat entlang mit Aussicht auf den Doubs oder balanciert auf umgestürzten Bäumen, die eine Doline überspannen. Und immer wieder begegnet man alten Steinen, auf denen abwechselnd entweder eine Fleur de Lys oder ein «RF» für République Française oder ein «CS» für Confédération Suisse oder ein Bär für den alten Kanton Bern auszumachen sind. Sie spiegeln die politischen Zugehörigkeiten der Ajoie in verschiedenen historischen Epochen wider. Die Wanderung beginnt in Damvant. Sie führt erst über die Strasse zur Grenze bei Les Bornes. Ab hier signalisieren gelb-blaue französische Wegweiser und -marken den Weg, er folgt in einem grossen Bogen der Grenze. An zwei Stellen muss man aufpassen, damit man den richtigen Weg findet: Kurz vor dem Grenzstein Nr. 452 folgt man dem Schild «Sentier historique des bornes de la principauté de Montbéliard», und etwas vor dem Grenzstein mit der Nr. 467 dem Wegweiser «Grottes de Réclère».
    Narzissentour durch die Haute-Ajoie Nr. 1858
    Réclère — Chevenez, place la Grangette • JU

    Narzissentour durch die Haute-Ajoie

    Auf den Wiesen der Haute-Ajoie blühen meist ab der zweiten Märzhälfte zu Tausenden die wilden Osterglocken. Die Wanderung von Réclère nach Chevenez ist aber auch ein Gang durch die Geschichte. Besonders deutlich wird dies auf dem Abschnitt, der direkt der Grenze zu Frankreich entlangführt. Alle paar Hundert Meter stehen hier handgemeisselte Grenzsteine aus verschiedenen Epochen. Auf einigen ist die Lilie als Zeichen der französischen Monarchie und der Berner Bär als Wappentier des einst grössten Stadtstaates nördlich der Alpen eingemeisselt. Auf anderen steht schlicht RF für République française und CS für Confédération suisse. Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich beim Schulhaus von Réclère. Von dort führt der Weg gegen Süden zunächst über die Felder und dann durch den Wald in Richtung Roche-d’Or, wo man die Osterglocken antrifft. Im winzigen Weiler gibt es eine kleine Kapelle mit farbigen Fenstern zu bewundern. Ihr Innenraum wird von der tiefen Frühlingssonne geheimnisvoll verzaubert. Danach folgen noch knapp 100 Höhenmeter bis zum Aussichtsturm bei La Faux d’Enson. Von hier überblickt man bei guten Bedingungen nicht nur einen grossen Teil des Juras, sondern auch die Berner Alpen, den Schwarzwald, die Vogesen und die Franche-Comté. Nach dem Abstecher geht es weiter in Richtung La Vacherie Dessus, des letzten Gehöfts vor der französischen Grenze. Die Familienkapelle ist einst von Schweizer Soldaten während des Aktiv- diensts renoviert worden. Anschliessend führt der Weg oberhalb des Felsenkessels Sous les Roches teilweise direkt der Grenze entlang und dann durch den Wald hinab ins Dorf Chevenez.
    Gemütliche Wanderung durch den Regionalpark Aargau Nr. 2208
    Zeihen, Stauftel — Schinznach Dorf, Oberdorf • AG

    Gemütliche Wanderung durch den Regionalpark Aargau

    Kaum aus dem Dorf Zeihen heraus, rattert ein Güterzug vorbei, Laster und Autos verschwinden lärmend im Bözbergtunnel. Keine Minute später jedoch umfasst die Wandernden Ruhe. Die junge Sissle fliesst leise gurgelnd. Etwas weiter oben fällt das Wasser über eine 5,4 Meter hohe Felsstufe. Es ist der höchste Wasserfall im Kanton Aargau. Der Einstieg in diese Wanderung überrascht, und abwechslungsreich geht es weiter. Da ist das eingassige Strassendorf Linn, Geschäftsstelle des Juraparks Aargau. Da verwundert es nicht, dass man hier auf Teiche, Holz-, Lesesteinhaufen, Hochstammbäume und Hecken trifft, alles Strukturen, die von einem sorgfältigen Umgang mit der Natur zeugen. Höhepunkt in Linn aber ist die 800-jährige Linner Linde. Weiter geht es zum Linnerberg, von wo aus das industrielle Aargau beeindruckt. Bei der Waldlichtung Möösere schweift der Blick auf die mit Buchenwäldern bestockten Hügel, aus denen mittelalterliche Burgruinen ragen. Und schliesslich führt ein mit Mauern aus Jurakalk gestützter Weg entlang von Rebbergen ins Dorf Schinznach und zur Busstation. Ein Rundgang durchs Dorf vor der Heimreise lohnt sich.

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    222T Clos du Doubs

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    Jura Jura Wanderung Sommer für Familien mittel

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